Das Prinzengespann rockt die Redaktion

Von: rpm
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Da bebt die Hütte: Mit rund 30-köpfigem Tross kamen Prinz René I. und Zerm Daniel (oben rechts im Gespräch mit Redaktionsleiter Rudolf Müller) zum Empfang in die Räume unserer Redaktion an der Englerthstraße. Foto: Peter Schöner

Eschweiler. Gut 160 Termine haben sie schon absolviert, rund 40 weitere liegen noch vor ihnen: Prinz René I. (Schönenborn) und sein Zeremonienmeister Daniel (Asara). Am Dienstag gaben die Beiden unserer Redaktion die Ehre. Mit großem Gefolge – Prinzenbläser inklusive.

Mitten im Trubel – wohl noch nie waren unsere Redaktionsräume so voll mit bestens gelaunten Menschen – zog das Prinzengespann eine erste Bilanz der Session, die am Fettdonenrstag mit der Eröffnung des Straßenkarnevals ihrem Höhepunkt zustrebt. Wie‘s bisher war? „Das kann man nicht beschreiben, das muss man erlebt haben!“, berichtet René. „Wir haben alles mitgemacht: Damensitzungen, Kinderkarneval, Seniorenfeste und Behindertenfeiern – jede für sich war einzigartig! Da merkt man erst, was die Eischwiele Fastelovend alles zu bieten hat. Das ist Wahnsinn!“

Natürlich gab‘s Höhepunkte, die man vergisst. Für René waren dies die Proklamation, die „eigene“ (sprich: Onjekauchde-) Sitzung, die proppenvollen Damensitzungen in Dürwiß und Weisweiler – und der Besuch in einem Dürwisser Behindertenhaus. „Hier wussten wir nicht, was uns erwartete. Da war nie zuvor ein Prinz hingegangen. Der Empfang dort war so herzlich, dass mir glatt die Tränen kamen.“

Die Tränen kamen auch einer kleinen „Jeckin“ bei einem Prinzenbesuch in Weisweiler. „Das Mädchen saß da und heulte. Ich hab‘ sie dann gefragt, warum sie denn weint. ‚Ich will nicht, dass ihr geht‘, hat sie gesagt“, berichtet Zeremonienmeister Daniel. „Besuche in Kindergärten sind immer etwas ganz Besonderes“, weiß René, selbst Vater von zwei Sprösslingen. Liam (6) und Liv (3) sind normalerweise als prinzliche Pagen bei fast allen Auftritten dabei – nur am Dienstag hatte Tollität den Pagen freigegeben: weil zwei von ihnen sich eine Erkältung eingefangen hatten. René weiß, wie wichtig es ist, sich um Kinder zu kümmern: „Wenn ich in dieser Session etwas bedaure, dann ist es, nicht genügend Zeit für die Kinder zu haben. Unsere Kindergartenbesuche sind so straff geplant, dass wir da nach 20 Minuten schon wieder weg müssen. Das ist schade.“ Ganz toll hingegen sei, dass die Kinder dem Prinzengespann mit persönlichen Geschenken ihre Wertschätzung zeigen: „Die haben alle etwas für uns gemalt oder gebastelt.“

Nicht nur die Sprösslinge Liam und Liv begleiten René, auch Papa Albert Schönenborn ist fast immer dabei. Der kann mitreden, war er doch auch selbst einmal Prinz. Apropos Familie: Von unserer Redaktion aus ging es am Dienstag weiter zu Daniel Asaras Oma Rita Hilgers. Die feierte ihren 78. Geburtstag. Am Mittwoch stehen von 9 bis 22 Uhr nonstop Termine an. Und Wieverfastelovend beginnt traditionell um 7 Uhr früh mit einem Empfang in der Donnerberg-Kaserne. Und danach steppt in Eischwiele der Bär. Auch wenn das Wetter nicht gerade so ist, wie dieses Prinzengespann (und ganz Eischwiele) es verdient hätte.

Den wenig erfreulichen Vorhersagen zum Trotz: „Am Rosenmontag bleibt‘s in Eischwiele von 12 bis 17 Uhr trocken!“, ist sich Daniel völlig sicher. Wir drücken die Daumen!

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