Eschweiler - Das Hospital setzt weiter auf Wachstum

Das Hospital setzt weiter auf Wachstum

Von: irmi
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Schauten beim traditionellen Neujahrsempfang im St.-Antonius-Hospital zurück und positiv nach vorn: v.l. Kuratoriumsvorsitzender Pfarrer Dr. Andreas Frick, Professor Dr. Christian Karl (Ärztlicher Direktor) und Elmar Wagenbach (Geschäftsführender Vorstand). Foto: I. Röhseler

Eschweiler. Die Wirtschaftskrise hat auch das St.-Antonius-Hospital Eschweiler zu spüren bekommen. „Alles andere als rosig war das Jahr 2009”, resümierte Elmar Wagenbach, Geschäftsführender Vorstand des Eschweiler Krankenhauses beim traditionellen Neujahrsempfang im Elisabethheim.

„Der Jahreswechsel ist immer wieder ein Zeitpunkt, an dem man einen Rückblick hält, gute Vorsätze definiert und eine Prognose in die Zukunft wagt”.

Nach einem positiven Jahresabschluss im Jahre 2008, setzte das St.-Antonius-Hospital auch im schwierigen Jahr 2009 alles daran, den positiven Trend fortzusetzen. Kein leichtes Unterfangen, denn überall drücken höhere Ausgaben aufs Ergebnis: Die Personalkosten, Energiekosten und Kosten des medizinischen Sachbedarfs seien deutlich gestiegen, erklärte der Krankenhaus-Chef. „Die Ursache dafür sind zum einen die Fallzahlsteigerung und zum anderen die neuen Behandlungsmethoden, die zum Teil mit gigantischen Sachkosten verbunden sind.”

Doch statt Personal abzubauen und in einen „Sparwahn” zu verfallen, entschied sich der Hospital-Vorstand für eine andere Strategie: für Wachstum. „Mit einer Punktesteigerung von rund zehn Prozent konnte in den vergangenen fünf Jahren die Leistung des St.-Antonius-Hospitals um rund 40 Prozent gesteigert werden”, teilte Wagenbach weiter der illustren Gästeschar aus Kollegen, Familie, Freunden, Politik und Wirtschaft mit. Nur so habe man auch 2009 mit einem positiven Ergebnis abschließen können. „Auch wenn diese Leistung tiefe Spuren bei unseren Mitarbeitern hinterlassen hat”, gab Wagenbach zu. „Mein Dank gilt daher allen Mitarbeitern, von der Reinigungskraft bis zum Chefarzt.”

Neue Dialysestation

Und so soll sich auch 2010 wieder einiges beim größten Arbeitgeber der Stadt bewegen. Schon in dieser Woche beginnen die Bauarbeiten für eine nach modernsten Gesichtspunkten und neuester Medizintechnik gestaltete Dialysestation. In rund 13 Monaten soll das zwei Millionen Euro teure Projekt vollendet sein.

„Danke, dass wir so viel geschafft haben, danke, dass sie auch im neuen Jahr 2010 die Mitverantwortung für das Wohlergehen unserer Patienten übernehmen wollen”, richtete Kuratoriumsvorsitzender Dr. Andreas Frick ebenso herzliche Dankesworte an die Hospital-Mitarbeiter, bevor er einen besonderen Gast ankündigte. Nämlich Dr. Manfred Lütz, Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses.

Der Psychiater, Psychotherapeut, Theologe und Buchautor („Irre! Wir behandeln den Falschen”) parlierte auf höchst amüsante Weise zur „Lebenslust” und über „Risiken und Nebenwirkungen der Gesundheit”. „Um die Normalen zu verstehen, muss man erst die Verrückten studiert haben”, erklärte Lütz. In seiner köstlich amüsanten Seelenkunde befasste er sich mit dem Gesundheitswahn in unserer Gesellschaft.

Schlussworte

Die Schlussworte sprach traditionell Professor Dr. Christian Karl, Chefarzt der Gynäkologie und Ärztlicher Direktor des Hauses. Auch er bedankte sich insbesondere bei den Mitarbeitern für das Engagement und die gute Zusammenarbeit. „Wir stehen gut da und das soll auch so bleiben. Ich wünsche mir auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit. Und die funktioniert nur, wenn man Probleme rechtzeitig erkennt, darüber diskutiert und in einer fairen Art und Weise behebt.”

Für hervorragende musikalische Unterhaltung beim Neujahrsempfang im Eschweiler Krankenhaus sorgten Violetta Palatinus an der Querflöte und József Acs am Klavier.
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