Das „Goldene Jahrhundert“ der Niederlande im Blick

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Eschweiler. Zu Thema „Der Freiheitskampf der Niederlande“ spricht Referent Armin Meißner am 23. April um 19 Uhr im Kulturzentrum Talbahnhof. Veranstalter ist der Eschweiler Geschichtsverein in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule. Der Eintritt frei.

Die Niederlande (damals etwa das heutige Königreich der Niederlande, das Königreich Belgien und das Großherzogtum Luxemburg umfassend) gehörten im 16. Jahrhundert zum spanischen Weltreich. Als der spanische König Philipp II. (1556 - 1598) den Versuch einer Staatszentralisierung unternahm, kam es zum Aufstand. Die Provinzen wollten ihre alten Freiheiten und Privilegien erhalten wissen. Philipps feindselige Haltung gegenüber der Reformation, die sich allenthalben ausbreitete, sowie soziale Probleme kamen hinzu. Der anfängliche Protest schlug 1568 in einen gewaltsamen Aufstand um.

1579 spalteten sich die Länder: Die südlichen Provinzen blieben bei Spanien, die nördlichen sieben Provinzen kämpften weiter für ihre Unabhängigkeit, die sie nach jahrzehntelangen Kämpfen 1648 auch erreichten. Trotz des langen, 80-jährigen Krieges war diese Zeit für die Nordniederlande eine Blütezeit, die als das „Goldene Jahrhundert“ in seine Geschichte eingegangen ist.

Da die Kontrahenten ihre Kämpfe auch außerhalb des jeweiligen Staatsgebietes austrugen war auch unser Region erheblich betroffen, zum Beispiel durch die Belagerung Jülichs 1621/1622. Die kriegerischen Auseinandersetzungen führten auch zur Gründung einer Festungsstadt durch die Spanier 1633: Stevensweert. Das guterhaltene Städtchen ist Ziel einer Exkursion des Geschichtsvereins.

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