Dankbare und sehr engagierte Mitarbeiter

Von: bine
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Eschweiler. Unter dem Motto „Qualifizierungsmarkt” trafen sich Vertreter aus Wirtschaft, Mitarbeiter, Ausbilder und Arbeitspädagogen in den Räumen des Caritas-Behindertenwerks an der Aachener Straße.

Beim Diskussionsforum gab es für jeden die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder sich einfach nur zu informieren, wie es derzeit in den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Arbeitsplatzsicherung und Reintegration auf dem Arbeitsmarkt aussieht.

Dargestellt wurde, was bisher geschehen ist, wie man an diese Aufgaben herantritt und wie die Caritas durch Unternehmen in der freien Wirtschaft unterstützt wird. So ist zum Beispiel der Übergang von den Förderschulen ins Berufsleben ein sehr wichtiges Thema für die behinderten Menschen, ebenso wie bei Schulabgängern ohne Handicap sind es auch hier Praktika, die den Weg weisen sollen. Praktika in den sechs Werken der Caritas in der Region oder sogar in Betrieben, die gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Plätze oder sogar Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen.

Ein Projekt läuft derzeit mit einem regionalen Autohaus. Es erklärte sich bereit, einen Praktikanten für vier Wochen aufzunehmen und bereits nach zwei Wochen stellte man fest, dass der Praktikant trotz seiner Behinderung auch weiterhin im Betrieb arbeiten kann. Es war eine Premiere für das Unternehmen. Auch dort kam man zur Erkenntnis, dass trotz des Handicaps häufig ein großes Maß an Engagement, Neugier und auch Dankbarkeit vorhanden ist, die die Zusammenarbeit behinderter und nicht behinderter Menschen und somit das Arbeitsklima im Unternehmen bereichert.

Vorgestellt wurden auch zahlreiche Qualifizierungs- sowie Aus- und Weiterbildungsprogramme, die durch das Caritas-Behindertenwerk in den unterschiedlichsten Fachbereichen angeboten werden und mit großem Interesse angenommen werden. Genau dieser Bereich der Aus- und Weiterbildung und der ganz normale Werksalltag stellten sich an diesem Tag vor. Interessenten konnten Schulungen beobachten, den berufsbildenden Bereich besichtigen und interessante Eindrücke über das Lernen und Arbeiten von und mit behinderten Menschen machen.

Die Trommelgruppe, die sich bei den Mitarbeitern der Caritas großer Beliebtheit erfreut, stellte sich mit einem kleinen Programm vor und auch zahlreiche Kooperationspartner nutzen die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit vorzustellen. Schulen und Ausbildungsinstitute waren vertreten, aber auch die Polizei Aachen. Der Lohner Hof berichtete von seiner Arbeit. Leider nahmen kaum Unternehmen aus der Region teil, die noch nicht mit der Caritas kooperieren. Sicherlich wäre es auch für eine Vielzahl weiterer Firmen von Interesse, mit geistig und körperlich Behinderten n zusammenzuarbeiten: zum einen, weil es von der Agentur für Arbeit Fördergelder gibt, die insbesondere in Zeiten der Wirtschaftskrise sicherlich nicht uninteressant sind, zum anderen aber weil eben diese Menschen sehr dankbar und engagiert sind und sich besonders einsetzen, wenn man ihnen eine Chance gibt.
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