Damensitzung der Frauengemeinschaft: Köstlichkeiten für Auge und Ohr

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Rüüh. Mit den Worten „Der Herrjott hot senge beste Dach, als er all die schön Fraulüh hät jemaat“ eröffnete die Präsidentin Dorothee Schmitz die Damensitzung der Frauengemeinschaft Eschweiler-Röhe.

Rappelvoll war es in der Mehrzweckhalle, als die KG Ulk Kelmis Ausschnitte aus dem Film „Eiskönigin“ und der „Rocky Horror Picture Show“ tänzerisch darstellten.

Sie lieferten eine fantastische Show, und so war das Publikum schon auf Betriebstemperatur als Jonas Winz als „Penner“ die Bühne betrat. Mit seinem betont langsam vorgetragenen Erlebnissen als Stadtstreicher von Eschweiler nahm er sein Publikum mit auf Arbeitssuche, sei es als Aushilfskellner bei Äu Lersch oder als Friedhofswärter. Seine Pointen endeten immer mit einem „Prost“ und das Publikum bedankte sich bei ihm mit tosendem Applaus.

Und dann war es soweit: Prinz René I. und sein Zeremonienmeister Daniel zogen samt Gefolge in den Saal. Die jecken Frauen bereiteten dem Narrenherrscher einen grandiosen Einzug. Ganze 20 Minuten brauchte das Prinzengespann im Heimatort, ehe sie die Bühne erreicht hatten. Zuvor ließ das sympathische Duo Unmengen von roten Rosen auf die Frauen regnen. Beim Prinzenlied schunkelte und tanzte der Saal begeistert mit. Mit Lea Pfeiffer, Denise und Michelle Schumacher hatte der Prinz einen weiteren Leckerbissen mit in den Saal gebracht. Die drei Mariechen tanzten sich gekonnt in die Herzen der Damen.

Doch auch dieser Programmpunkt musste vorübergehen, und der Prinzentross verließ den noch immer tobenden Saal, um Platz zu machen für die Gruppe „Hätzblatt“. Sie brachten mit ihrer Musik die Halle erneut zum Kochen. Die gute Stimmung ebbte auch nicht ab, als Tilly Meesters als „Ne Kistedüvel“ ans Mikrofon trat. Im Gegenteil. Es blieb vor lauter Lachtränen kein Auge trocken, als sie von ihren Erlebnissen mit ihrem Herbert berichtete.

Auch Köstlichkeiten fürs Auge gab es. Mit Carolina Schmitz aus Dürwiß, die für die KG Koe Jonge Richterich tanzt, und Gianna Schönen von der Löwengarde zeigten zwei Mariechen akrobatische Höchstleistungen. Bei ihren Sprüngen kam das Publikum aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Aber auch die große Garde der Löwengarde unter der Leitung von Kerstin Bartz sowie der TSC Bad Aachen mit ihrem Schautanz „Gesucht – der Glanz der alten Tage“ zeigten tolle Akrobatikszenen. Musikalische Leckerbissen verteilte Ha Pe Johnen mit seiner Trompete und seinem Gesang und animierte die Röher Frauen zum Tanzen und Schunkeln.

Mit der Husarentanzgruppe der KG Onjekauchde schickte der Röher Karnevalsverein eins seiner Aushängeschilder auf die Bühne. Die von Sinita Deutschle trainierte Truppe legte einen einwandfreien Tanz auf die Bretter.

Dann hieß es wieder zuhören. „Der lustige Rheinländer“ hatte sich angesagt. Mit trockenen Humor erzählte er Anekdoten aus Köln und ließ mit einer Parodie den unvergessenen Redner „Die doof Nuss“ aufleben. Bevor Hans-Jürgen Pinter mit einer Zugabe seinen Vortrag beendete, bedankte er sich beim „besten Publikum der Welt“.

Seit 48 Jahren gehe er in die Bütt und er habe noch nie erlebt, dass ein Saal zu so später Stunde noch so ruhig und aufmerksam zuhöre. Zum Abschluss ließ dann noch das von Monika Schmitz trainierte Männerballett der KG Narrenzunft aufhorchen. Die „Grazien“ machten als Cowboy und Indianer sowohl den wilden Westen als auch die Mehrzweckhalle in Röhe unsicher und lieferten mit dem „roten Pferd“ eine Mitmachzugabe, die einen krönenden Abschluss eines stimmungsvollen Sitzungsprogramms bildete.

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