Damensitzung: Achnes Pasulke, Brings und „dat Eijenjewächs“

Von: jw
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Das Tanzpaar, die Tanzmarie und der Funkenblock traten bei der Damensitzung in Weisweiler als erstes auf und überzeugten mit ihrer tollen tänzerischen Darbietung. Foto: Jacqueline Winkler

Eschweiler-Weisweiler. Beim Programm der Damensitzung der KG Lätitia Weisweiler jagte auch in diesem Jahr ein Highlight das nächste. Das Tanzpaar, die Tanzmarie und der Funkenblock präsentierten sich als erstes. Sie begeisterten wie gewohnt mit Tänzen auf höchstem Niveau überzeugen und erhielten dafür langanhaltenden Beifall.

Auch Prinz Ralf II. und sein Zeremonienmeister Georg betraten die Bühne und ließen sich von den Damen im Saal feiern. „Die Frauen sind ganz heiß drauf: Ralf dich in Strumpfhosen“, begrüßte Bruni Pchalek, Präsidentin der KG Lätitia Weisweiler, die beiden.

U-Boot- und Patchworkeltern

Nachdem der Saal den designierten Prinzen zugejubelt hatte, ging es musikalisch mit der Band „Kuhl und die Gäng“ weiter, bevor der erste Büttenredner Martin Schops die Bühne betrat. Er begeisterte mit seinen Geschichten von Helikopter-, U-Boot-, und Patchworkeltern und dessen Kindern. Außerdem sprach er über die Veränderungen von seiner Kindheit zu heute.

„Wenn alle von der Brücke springen, springst du dann hinterher?“, fragte seine Mutter ihn früher häufig. Heute ist die Antwort der Kinder: „Ne, mach ich Foto, tu ich Facebook.“ Zum Schluss erzählte er, dass die Bläck Fööss schuld daran seien, dass er heute auf der Bühne stehe.

Er dichtete eines ihrer Lieder um und sang über die Situation in ein paar Jahren: Die Tagesschau findet dann auf RTL 2 statt und Carmen Geiss moderiere diese. „Der Meeresspiegel ist zu hoch, Holland ist abgesoffen, England hat es auch getroffen und Düsseldorf? Leider nicht.“

Programm überzogen

Viele warteten schon auf den nächsten Auftritt, denn er war das Highlight des Abends: Brings. Als die Musiker die Bühne betraten und Lieder wie „Polka Polka“, „Kölsche Jong“ und „Hallelujah“ sangen, war die Stimmung im Saal grandios. Die Damen standen auf den Stühlen, sangen, klatschten, tanzten, schunkelten und es gab kein Halten mehr. Nach tosendem Applaus spielte die Band länger als geplant und überzog ihr Programm mehr als 20 Minuten, wofür nicht nur die Präsidentin dankbar war, sondern der ganze Saal.

Anschließend wurde es wieder etwas ruhiger und Achnes Pasulke, die ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum feiert, brachte das Publikum noch einmal zum Lachen mit ihren selbstironischen und anzüglichen Erzählungen über sich, ihren Mann und ein paar Prominente. „Ich bin knapp ein Model groß und drei breit.“

Ausgefallene Tänze

Die Höppe Kröetsch, „dat Eijenjewächs“, zeigten an diesem Abend ihr tänzerisches und vor allem akrobatisches Können und brachten das Publikum einige Male zum Staunen. Und auch die Blue-Dance-Girls begeisterten mit ausgefallenem Tanz, bunten Kostümen und toller Musik. Sie feiern in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen und dies spiegelte sich auch in ihrem Tanz wider.

Die Domstürmer brachten nochmal richtig Stimmung in den Saal, aber nicht nur wegen ihrer Musik, denn der Frontsänger Micky Nauber alberte mit der Präsidentin rum und unterhielt so die komplette Festhalle und sorgte für einige Lacher. Zum krönenden Abschluss folgte der Auftritt des Trompetensounds „Die Weisweiler“. Bis in die späten Stunden wurde in der Festhalle Weisweiler ausgelassen getanzt, gesungen und geschunkelt.

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