Eschweiler - Damenabend der Roten Funken

Damenabend der Roten Funken

Von: jw
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Als Cheerleader und Football Spieler zeigten die Damen der Rote-Funken- Artillerie ihr tänzerisches Können und unterstrichen somit das Motto des Abends. Foto: Jacqueline Winkler
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Leni Dohmen und Beate Kück beendeten nach 30 Jahren ihre Karriere.

Eschweiler. „Stars und Stripes en Ru on Wiß“ unter diesem Motto feierten die Damen in der vollen Delio Arena ausgelassen. Der 39. Damenabend der Rote-Funken- Artillerie war in diesem Jahr amerikanisch angehaucht.

Leni Dohmen begrüßte das Publikum und vor allem die Ehrengäste, das Duo Thülen für die musikalische Unterhaltung und natürlich auch alle Damen aus den anderen Vereinen.

Und schon wurde der erste Programmpunkt eingeläutet: Die KG Narrenzunft gab den „Startschuss für einen tollen Abend“, wie Präsident Stephan Lenzen sagte. Zudem hatte sie ein tolles Programm dabei: Neben Marie, dem Tanzpaar und der Frauentanzgruppe heizte den Mädels im Saal das Männerballett richtig ein.

„Wir kommen met alle Mann vorbei“, so marschierten die Männer in die Arena ,und unter ihrem Piratenmotto amüsierten sich die Frauen. Nach der obligatorischen Erbsensuppe kam ein anderes Highlight auf die Bühne, das den Saal so richtig zum Kochen brachte.

Das Thorrer Schnauzerballett brachte alle zum Staunen und stellte sein tänzerisches Können unter Beweis. Die deutschen Meister im Männerballett wechselten dreimal ihre Kostüme, brachten den kompletten Saal zum Stehen und Mitsingen. Auch die Zugabe, bei denen sie die Mädels im Saal animierten, war ein voller Erfolg.

Danach sollte eigentlich der Prinz auf die Bühne kommen, dieser war aber leider im Urlaub, und so war nur Zeremonienmeister Daniel zu Gast und der Prinzenstab.

Ein weiteres Highlight an diesem Abend war die KG Oecher Printe, die mit Marie, Tanzpaar, Garde und Showtanz begeisterte. Im Anschluss wurde es lustig, denn „Agathe on Marie“ betraten die Bühne. Leni Dohmen und Beate Kück im Zwiegespräch.

Sie redeten und lästerten über ihre Männer, über ihr Aussehen und die Kinder. „Welche Arzneimittel kennt ihr?“, wurden die Kinder in der Schule gefragt, Paul meldete sich und sagte: „Viagra, das ist gegen Durchfall, weil Mama sagt immer zu Papa: „Nimm eine Viagra damit dein Scheißerchen wieder fest wird.“

Nach diesem lustigen Programmpunkt wurde es traurig, denn die beiden beenden nun ihre Karriere nach 30 Jahren und verabschiedeten sich vom Publikum. Cheerleader und Football-Spieler kamen dann passend zum Motto des Abends auf die Bühne, und die Frauen der Rote Funken- Artillerie zeigten ihre eigene Tanzdarbietung.

Natürlich dürfen an so einem Abend Ehrungen auch nicht fehlen. So kam Franz- Dieter Pieta auf die Bühne und ehrte Vera Siegers und Dagmar Sprenger mit dem Damenorden der Rote Funken, alle Damen der Tanzdarbietung bekamen den Jahresorden der Gesellschaft verliehen, und Leni Dohmen und Beate Kück wurden mit dem Erste- Klasse-Orden der Roten- Funken-Artillerie ausgezeichnet, was normalerweise nur Männern vorbehalten ist.

„De Frau Kühne“ brachte den Saal zum Lachen. „Letztens bin ich am Spiegel vorbei gegangen und dachte mir: Ingrid du musst was abnehmen, am besten den Spiegel“, so schmunzelte sie über sich selbst. Außerdem erzählte sie über den BMI, sie wusste zunächst nicht was das heißt. „Boah-Man-Ingrid“, heißt aber anders, nämlich „Body muss in die Inventur“.

Sie hat ihn dann ausgerechnet, hat sich aber trotzdem nichts geändert. Frau Kühne redete aber nicht nur über ihr Aussehen, sondern auch über Autos, denn sie erzählte, dass Frauen so lange gut fahren, bis zu dem Moment, wenn der Mann einsteigt. „Du fährst, als ob du nie in der Fahrschule gewesen wärst.“ „Doch länger als du.“ Außerdem erzählte sie über ihren Mann und ihren Sohn.

„Chill ab Baby, Schule hat bis 13 Uhr auf“, kriegt Frau Kühne nur zu hören, wenn sie ihrem Sohn sagt, dass er zu spät dran ist. Zudem hatte er schon mit 13 Jahren seine erste Freundin, sie hat im Gegenteil dazu noch bis sie 16 Jahre war mit Puppen gespielt, der Sohn kontert hierdrauf nur: „Tu ich auch, nur mit lebendigen.“ Nach dieser tollen Darbietung machten die Eschweiler Mullejaane einen Überraschungsbesuch, um dann Beate Kück und Leni Dohmen zu verabschieden, wobei noch einmal ein paar Tränchen flossen.

Als einer der letzten Programmpunkte tanzte die Showtanzgruppe der Roten-Funken-Artillerie „Can´t Stop“ und zeigte den Damen ihr Können. Danach fand die Verlosung des Abends statt, ehe zum Schluss die „Echten Fründe“ auf die Bühne kamen und die Frauen im Saal noch einmal zum Tanzen brachten.

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