„Dachser Duathlon“: Der Vorjahressieger macht kurzen Prozess

Von: Andreas Röchter
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Der Startschuss ist erfolgt: 315 Athleten nehmen die „schwersten 30 Kilometer von Eschweiler“ in Angriff. Foto: Andreas Röchter
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Titel verteidigt: Wie im Vorjahr ließ Jochen Neyrinck die Konkurrenz hinter sich. Foto: Andreas Röchter
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Die schnellsten Indestädter: Gabi Zimmermann und Dominik Neumann sind Duathlon-Stadtmeister. Foto: Andreas Röchter
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Dritte Disziplin: Bei den Wechseln gab es sowohl Zeit zu gewinnen als auch zu verlieren. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Bei nahezu perfekten äußeren Bedungungen nahmen am Sonntagvormittag 315 Athleten beim vom Marathon-Club Eschweiler zum fünften Mal ausgerichteten „Dachser Duathlon am Blausteinsee“ die „schwersten 30 Kilometer von Eschweiler“ in Angriff. Bereits 63 Minuten und 57 Sekunden später überquerte mit Jochen Neyrinck (TriGT) der Gesamtsieger die Ziellinie.

Der Belgier übernahm vom Start weg die Führung, benötigte für die erste Laufstrecke über 5,4 Kilometer 18:06 Minuten, absolvierte die 21 Kilometer lange Raddistanz in 32:17 Minuten, lief die abschließenden 3,6 Kilometer in 12,46 Minuten (die in den Wechselzonen benötigte Zeit ist nicht eingerechnet) und trug sich nach seinem letztjährigen Sieg über die (längere) Kurz- nun über die Volksdistanz in die Siegerliste ein. 13 Sekunden hinter Jochen Neyrinck kam mit Tobias Hibbe (Brander SV Tri Team) der Gesamtzweite und neue Duathlon-Städteregionsmeister ins Ziel, gefolgt von Hendrik Becker (Sehenswert Kontaktlinsen), der 65:14 Minuten benötigte.

Die schnellste Dame war mit Franziska Noriega (1:17:12 Stunden) eine Starterin des ASV Köln. Gleich zwei Titel heimste Gabi Zimmermann ein: Die Indestädterin gewann in 1:26:14 Stunden sowohl die Stadt- als auch die Städteregionsmeisterschaft. Bei den Herren der Schöpfung gab es im Kampf um die Stadtkrone einen Dreifachtriumph für das Triathlon-Team Indeland zu vermelden. Dominik Neumann hatte in 1:09:19 Stunden die Nase vorne. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Nico Weling (1:09:32 Stunden) und Achim Quadflieg (1:10:08 Stunden).

Im Jahr 2010 feierte der „Dachser Duathlon am Blausteinsee“ seine Premiere, vier Jahre später ist der Wettbewerb im Kalender der Ausdauersportler längst fest verankert. Und zwar sowohl bei den Hochleistungssportlern, die den von den Verantwortlichen des Marathon-Clubs Eschweiler ausgerichteten Wettkampf zum Teil als Vorbereitung auf einen Ironman-Triathlon nutzen, als auch den Hobbysportlern, für die das Motto „Dabeisein ist alles“ im Vordergrund steht.

Für alle Duathleten stand aber vor dem Start zunächst die Wettkampfbesprechung als Pflichtveranstaltung auf dem Programm. Und dort gab es klare Ansagen: Auf der Radstrecke herrschte strenges „Windschattenverbot“ und auch in den Wechselzonen, wo die „dritte Disziplin“ des Duathlons stattfindet, waren klare Regeln zu beachten. Dann ging es an die Startlinie, von der aus Peter Borssdorf, der „Mann mit der Sammelbüchse“, der einmal mehr für seine Aktion „Running for Kids“ in Aktion war, die Sportler per Startschuss auf die Strecke schickte.

Dort machten die Sieganwärter gleich ernst: Jochen Neyrinck setzte sich an die Spitze, Tobias Hibbe und Hendrik Becker hefteten sich an seine Fersen. Mit ein wenig Abstand lief Stefan Ganser vom Team Radsport Ganser die ersten Kilometer, wohl wissend, dass seine Spezialität noch folgen sollte. Der ehemalige Radprofi setzte während des zweiten Drittels des Wettkampfs zum Angriff an, absolvierte die 21 Kilometer lange Radstrecke als Schnellster in 31:23 Minuten (für diese Leistung erhielt er aus den Händen von Dachser-Niederlassungsleiter Karl-Heinz Bremen einen Sonderpreis) und kämpfte sich von Platz acht auf Rang vier vor, den er bis ins Ziel, das er nach 1:07:21 Stunden erreichte, verteidigte.

Stark präsentierten sich auch einige indestädtische Starter im leicht fortgeschrittenen Alter: So siegte Hans-Günter Hirsch von der LSG in der Altersklasse M55 in der Zeit 1:20:25 Stunden (23:42 Minuten, 37:23 Minuten und 17:25 Minuten), Heinz Schneider (Realschule Patternhof) entschied den Wettbewerb der Altersklasse M60 in der Zeit 1:24:51 Stunden (23:23 Minuten, 41:11 Minuten und 17:03 Minuten) für sich und Diethard Gansow (Triathlon-Team Indeland) bezwang die 30 Kilometer lange Gesamtstrecke als M70er in 1:35:02 Stunden (26:31 Minuten, 41:45 Minuten und 24:35 Minuten). Eine Zeit, mit der er im Wettbewerb M60 den 2. Platz belegt hätte.

Nach knapp zwei Stunden hatten schließlich 311 der 315 gestarteten Duathleten die Ziellinie überquert, vier Starter mussten vor der Zielankunft die Segel streichen. „Keine außerplanmäßigen Vorkommnisse“, lautete das Fazit auch aus medizinischer Sicht, so dass Rennleiter Patrick Thevis, Bürgermeister Rudi Bertram und Städteregionsrat Helmut Etschenberg zur Siegerehrung, zu der sich pünktlich auch die Sonne zeigte, schreiten konnten.

Dort empfing herzlicher Applaus der Zuschauer und Konkurrenten die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten. Und nach der rundum gelungenen Ausgabe Nummer 5 dürfte dem 6. Duathlon am Blausteinsee im April 2015 nichts mehr im Wege stehen.

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