Eschweiler-Bergrath - Conny Mohren beendet die Durststrecke der Bergrather Schützen

Conny Mohren beendet die Durststrecke der Bergrather Schützen

Von: chh
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Die neuen Majestäten und ein stolzer Brudermeister: Michael Roth (rechts) präsentierte beim Königsvogelschuss der Bergrather St.-Hubertus-Bruderschaft den neuen König Conny Mohren (Mitte) mit seiner Königin Marlene und den beiden Adjutanten sowie Schülerprinzessin Lena Winden (im Vordergrund) und Jungschützenprinz Peter Winden der Öffentlichkeit. Foto: Christoph Hahn

Eschweiler-Bergrath. Zwei Jahre hintereinander wollte keiner um die Königswürde schießen – jetzt ist die Durststrecke vorbei: Mit dem zwölften Schuss errang Conny Mohren die höchste Ehre, die die Bergrather St.-Hubertus-Schützen zu vergeben haben.

Unter großem Jubel wurden Mohren, der als einziger Bewerber am Samstagnachmittag den Weg in den Schießstand antrat, sowie seine Königin und Ehefrau Marlene anschließend im nahen Pfarrsaal von Brudermeister Michael Roth der Öffentlichkeit vorgestellt. Die äußeren Zeichen werden den neuen Majestäten bei der Krönung im Rahmen der Messe im Zuge des Schützenfests am Samstag, 12. August, 18 Uhr, verliehen.

Das gesellige Ereignis stieß bei den nicht nur bei den 237 Mitgliedern (davon rund 90 Aktive) der Bruderschaft und anderen Bewohnern des Ortes auf großes Interesse. Die Aussicht auf einen neuen König lockte die meisten Besucher weg von Tischen und hinaus zum Schießstand, wo sie die neuen Würdenträger gebührend mit Hurra-Rufen und Applaus feierten.

Bei der Vorstellung von König und Königin im Saal ließ der Brudermeister nicht nur diese hochleben, sondern nahm zudem eine Standortbestimmung vor: „Das Schützenwesen befindet sich in einer schwierigen Zeit. Deshalb bin ich immer wieder froh, dass Leute bei uns dieses Brauchtum leben wollen.“

Roth schloss mit einem Bekenntnis zum Heimatort: „Wir alle sind Bergrath!“ Auch im Gespräch äußerte sich der Schützen-Chef grundsätzlich optimistisch: „Wir bauen auf die Jugend. 44 unserer Aktiven sind derzeit zwischen 18 und 30 Jahre alt.“

Den Mitgliedern komme in Bergrath eine Multiplikatoren-Funktion zu – und die führende Rolle bei der Pflege des zentralen Kreisverkehrs, der Hubertusrunde, mit Grünschnitt, Weihnachtsschmuck und allem, was sonst noch dazu gehört.

Große Dinge kündigen sich derweil für das kommende Jahr an: 2018 begehen die St.-Hubertus-Schützen das 150-jährige Bestehen ihrer Bruderschaft. „Wir sind froh, dass sich schon eine ganze Reihe von Sponsoren für den Festausschuss gefunden haben“, freut sich Michael Roth. Das Datum der Festgala steht auch schon fest: Am 4. August des kommenden Jahres ist es soweit.

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