„Christmas-Feeling” wie in New Orleans

Von: vr
Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Tradition? Ja. Bekannt? Ja. Langweilig? Keineswegs: Das Weihnachtskonzert der „Fats Jazz Cats” ließ am Sonntag wieder einmal den Talbahnhof in Richtung Mississippi swingen.

Dabei klang es völlig anders als im Vorjahr, getreu Fats Wallers Definition der schwarzen Musik: „Jazz ist nicht, was du machst, sondern wie du es tust.”

Was der Jazzpianist aus Harlem bereits 1925 wusste, ist für Fats von Gerolsteins Ensemble nach wie vor Erfolgsgeheimnis und Grundbedürfnis zugleich, denn die „Fats Jazz Cats” bewiesen einmal mehr, dass Improvisationskunst und musikalische Harmonie funktionieren.

Natürlich ist diesem Phänomen das langjährige Miteinanderspielen geschuldet, und so hatten die Besucher des Konzerts im Talbahnhof auch schnell das Gefühl, dass sich auf der Bühne vor ihnen alte Freunde wieder trafen, in deren jazzigen Freundeskreis das Publikum schnell aufgenommen wurde.

Während Martin Meyer-Marzahn am Bass und Jo Hellenbrand am Schlagzeug als zuverlässige Schrittmacher im Hintergrund galten, sorgten Rhythmus-Gitarrist Greg Schulte zusammen mit Horst Bodden und Posaunist Stief Behnke für bestes New Orleans„ Christmas-Feeling.

Als „special guest” rahmte die „Renew Brass Band”, eine Mischung aus erfahrenen und neuen Musikern in einer New Orleans typischen Straßenband, das Programm mit ihren tongewaltigen Ein- und Ausmärschen ein.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert