Christian Hohmann neuer Pastoralreferent: Wegbegleiter der Soldaten

Von: ran
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Vorfreude auf das Amt: Christian Hohmann (links) ist neuer Pastoralreferent der TSL/FSHT. Aus den Händen von Militärpfarrer Wolfgang Bier erhielt er die Beauftragungsurkunde. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Der Advent ist die Zeit der Erwartungen. Für die Bundeswehrsoldaten, deren Angehörigen sowie die Mitarbeiter der Technischen Schule Landsysteme/Fachschule des Heeres für Technik (TSL/FSHT) ging ein Wunsch jetzt in Erfüllung: Mit Christian Hohmann ist nach rund eineinhalbjähriger Vakanz wieder ein Pastoralreferent für die Standorte Lützow-, Gallwitz- und Körner-Kaserne in Aachen sowie die Donnerberg-Kaserne in Eschweiler und Stolberg verantwortlich.

Der Nachfolger von Achim Sasse wurde am Donnerstagmorgen im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Kapelle der Donnerberg-Kaserne in sein neues Amt eingeführt. Dabei erhielt er aus den Händen von Militärdekan Monsignore Rainer Schnettker und Militärpfarrer Wolfgang Bier die vom Katholischen Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck ausgestellte Beauftragungsurkunde.

Schon das Eröffnungslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ sollte ein deutlicher Hinweis auf die Überschrift sein, unter die Christian Hohmann seine neue seelsorgerische Tätigkeit stellen möchte: „Ich biete ihnen eine Weggemeinschaft an“, sprach der Pastoralreferent seine Zuhörer während der Eucharistiefeier direkt an.

Erzählung der Emmausjünger

Ganz in diesem Sinne hatte sich der gebürtige Kölner gewünscht, die bekannte Erzählung der „Emmausjünger“ aus dem Lukasevangelium in den Mittelpunkt des Gottesdienstes zu stellen. Zwei Jünger, niedergeschlagen nach dem Tod Jesu, begegnen dem Auferstandenen auf ihrem Weg von Jerusalem nach Emmaus, erkennen ihn aber erst, als er sich ihnen offenbart. „Der Prototyp gelungener Seelsorge“, begründete Christian Hohmann seine Wahl. „Die Jünger nehmen ihre Trauer mit auf den Weg, aber sie finden Gelegenheit, ihr Herz auszuschütten. Sie sind nicht alleine!“, lautet seine Interpretation.

Er wolle in Zukunft keine Wege vorgeben, sondern diese in ökumenischer Verbundenheit mit allen teilen, die dazu bereit seien. „Es gilt, Wege zu finden, Krisen zu bewältigen, Trauer und Angst loslassen zu können“, erklärte der Pastoralreferent, der seit 25 Jahren im Dienst des Bistums Aachen steht und 16 Jahre lang im Aachener Luisenhospital als Krankenhaus- und Altenseelsorger tätig war.

Die Botschaft, die eine Brücke vom Advent über Weihnachten bis in die Osterzeit schlage, laute: Ich bin bei euch. Ich lasse euch nicht alleine! „Lassen sie uns miteinander Spuren Gottes in unserer Zeit entdecken. Ich freue mich auf eine manchmal sicherlich anstrengende, aber auch beschwingte Entdeckungsreise“, schloss Christian Hohmann seine Ausführungen.

Militärpfarrer Wolfgang Bier hatte zuvor bekräftigt, Glaube bedeute, über den Tellerrand hinauszuschauen. Um sich auf den Weg des Glaubens machen zu können, müsse die Bereitschaft vorhanden sein, nach ,dem Mehr‘ zu suchen. „Der Auftrag der Seelsorge lautet, die Menschen auf diesem Weg mitzunehmen“, ist der Geistliche überzeugt.

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