Chorsänger sind allen Aufgaben gewachsen

Von: ran
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Überzeugten das Publikum mit ihrem breitgefächerten Repertoire: Ddie Sänger des MGV „Sängerbund” Dürwiß und der Chorgemeinschaft Hastenrath. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Mit dem Titel „In mir klingt ein Lied” war das Herbstkonzert des MGV „Sängerbund” Dürwiß überschrieben. Nach gut zwei Stunden dürfte den Zuhörern am Sonntagabend in der vollbesetzten Aula der Hauptschule Dürwiß mehr als „nur” ein Lied in den Ohren nachgeklungen haben.

Denn was die Interpreten des Männergesangvereins und der Chorgemeinschaft Hastenrath unter der Gesamtleitung von Achim Prinz den Musikbegeisterten boten, forderte diese immer wieder zu lautstarkem Beifall heraus.

Ob Oper, Operette, Musical, Volkslied oder Filmmusik - die Chorsänger zeigten sich jeder Aufgabe absolut gewachsen. Hochkarätige Unterstützung erhielten die Gastgeber durch zwei hervorragende Solisten. Sopranistin Miriam Pilters und Bariton Robert Pertl faszinierten, begleitet von Bernd Gaube am Klavier, auch im Duett mit ihrer Stimmvielfalt und beeindruckender Ausstrahlung.

Wunderschöne Melodien

Mit Franz Schuberts Chorwerken „Im Abendrot” und „Nächtliches Ständchen” gelang dem MGV „Sängerbund” ein vielversprechender Einstieg in das Konzert, dem ein Ausflug in die Welt des deutschen Volksliedes mit den Kompositionen „In einem Kühlen Grunde” und „Wohin mit der Freud” von Friedrich Silcher folgte.

„Wenn die deutschen Chöre ihrer kulturellen Verpflichtung nicht nachkämen, gingen diese wunderschönen Melodien wohl verloren”, betonte Andreas Keuter, der als Moderator durch das Programm führte. Einen der Höhepunkte des Abends lieferten dann Miriam Pilters und Robert Pertl mit ihrer Interpretation des Duetts „Papagena, Papageno” aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte”.

Nach der Pause durch die Sänger der Chorgemeinschaft Hastenrath verstärkt, standen nun für den MGV „Sängerbund” Werke auf dem Programm, die größere Stimmgewalt erfordern. Am Klavier begleitet von Ursula Ritzen, begeisterten die Chöre mit Verdis „Gefangenenchor” aus Nabucco und dem „Zigeunerchor” aus der Oper „Der Troubador” des gleichen Komponisten.

Miriam Pilters, die bereits im Jahr 2000 als „Barbarina” in „Die Hochzeit des Figaro” am Stadttheater Aachen zu sehen war, überzeugte einmal mehr mit „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein” aus der Operette „Der Favorit” des unvergessenen Robert Stolz.

Dramatisch und doch romantisch brillierte Robert Pertl, der sein Studium an der Universität für Musik in Wien im Jahr 2008 mit Auszeichnung abschloss, mit „O, du mein holder Abendstern” aus Richard Wagners „Tannhäuser”. Voller Esprit erhoben sich dann der MGV „Sängerbund” und die Chorgemeinschaft Hastenrath beim „Fliegermarsch” aus der Operette „Der fliegende Rittmeister” von Nico Dostal gesanglich in die Lüfte, bevor zum würdigen Abschluss „Dankeschön und auf Wiedersehen” von Peter Muhs erklang.

Stimmungsvoll

Starker und anhaltender Applaus sowie viele „Bravo”-Rufe belohnte alle am Konzert Beteiligten. Zwei im wahrsten Sinne des Wortes stimmungsvolle Stunden waren wie im Flug vergangen.
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