Eschweiler - Chor und Orchester der Städtischen Musikgesellschaft begeistern

Chor und Orchester der Städtischen Musikgesellschaft begeistern

Von: ran
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Chor und Orchester der Städtischen Musikgesellschaft präsentierten im St.-Antonius-Hospital Musik „querbeet durch Gattungen und Jahrhunderte“. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Musik „querbeet durch Gattungen und Jahrhunderte“ präsentierte der Chor sowie das Orchester der Städtischen Musikgesellschaft unter der bewährten Leitung von Horst Berretz am Mittwochabend gleich bei zwei Konzerten.

Nach dem Auftritt im Senioren- und Betreuungszentrum der Städteregion Aachen zogen die Sänger und Musiker weiter in Richtung St.-Antonius-Hospital, wo in der Kapelle sowie auf den Stationen, das Konzert wurde per Kamera in die Patientenzimmer übertragen, zahlreiche Zuhörer gespannt warteten.

Und die Protagonisten der Städtischen Musikgesellschaft hatten bekannte Melodien zum Mitsingen und -summen im Gepäck. So eröffneten Chor und Orchester ihr rund einstündiges Programm mit dem beschwingten „Komm holder Lenz“ aus Joseph Haydns Werk „Die Jahreszeiten“, bevor das Orchester das Publikum auf eine Reise in das südfranzösische Arles mitnahm, wo Komponist Georges Bizet im 19. Jahrhundert mit „Carillon“ aus „L´Arlésienne“ ein Glockenspiel musikalisch verewigt hat.

Gemeinsam ließen Sänger und Instrumentalisten dann die Walzer Nummer eins bis drei aus dem Meisterwerk „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauß (Sohn) erklingen. Stimmlich pointiert interpretierten die Chorsänger wenig später Leonard Cohens „Hallelujah“ und katapultierten damit auch die Zuhörer in die Moderne. Als Solisten glänzten Stephanie Sievers (Sopran) und Johannes Rohrer (Tenor), die voller Hingabe in die Rollen der Christine sowie des „Phantoms der Oper“ aus Andrew Lloyd Webbers gleichnamigem Musical schlüpften und „Think of me“ intonierten.

Dramatik pur

Dramatik pur verbreitete das Orchester mit der Wiedergabe von Edward Griegs berühmter Komposition „In der Halle des Bergkönigs“, der Vertonung von Henrik Ibsens Gedicht „Peer Gynt“. Punktgenau erklang der Schlussakkord, der laut Horst Berretz „dem Spuk (leider) ein Ende bereitet“. Den Zuhörern ebenfalls unter die Haut ging der vom Chor angestimmte Eric Clapton-Hit „Tears in Heaven“, in dem sich „Mr. Slowhand“ mit dem tödlichen Unfall seines viereinhalbjährigen Sohnes, der im Jahr 1991 aus dem 53. Stock eines Hochhauses in New York stürzte, auseinandersetzt. In Erinnerungen schwelgten während ihres Trompeten-Duetts Jonas Nobis und Jonas Thelen, die „Memorys“ aus dem Musical „Cats“ zu Gehör brachten. Den schwungvollen Abschluss des Konzerts bildeten schließlich die Walzer Nummer vier und fünf der Serie „An der schönen Donau“, bevor sie den verdienten Applaus der Zuhörer entgegennahmen.

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