Chöre „Hör mal“ und „Hot Springs“ sorgen für Gänsehautstimmung

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Boten gemeinsam ein tolles Konzert in der Auferstehungskirche: die Chöre „Hör Mal“ (oben) und „Hot Springs“. Foto: Alexander Mohren

Eschweiler-Weisweiler. Seit sechs Jahren probt montagabends im Evangelischen Gemeindezentrum Weisweiler ein sich ökumenisch verstehender Kirchenchor mit Namen „Hör Mal“. Die „Hör Mals“ singen ihr Repertoire a capella oder mit Klavierbegleitung und orientieren sich an Pop, Jazz und neuen Kirchenliedern.

Seit April vergangenen Jahres hat die Aachenerin Katharina Seiler die Leitung des Chores übernommen. Mit einem fulminanten Sommerkonzert präsentierte sich der Chor jetzt in der Auferstehungskirche in Weisweiler.

Als Gastchor trugen die „Hot Springs“, ein Chor der Katholischen Hochschulgemeinde Aachen, ebenfalls unter Leitung von Katharina Seiler, Kostproben ihres Könnens vor. Schon der Einzug der 56 Sängerinnen und Sänger beider Chöre mit dem aus Schweden stammenden Lied „Kom!“ sorgte für Gänsehautstimmung.

In abwechselnden Musikblöcken ging es weiter im Programm. Den „Hör Mals“ mit ihren Stücken „Hungriges Herz“ und „Wunder geschehn“ folgten die „Hot Springs“ mit „Lullabye“, „Run to You“ und einem in jeder Hinsicht mitreißenden amerikanischen Gospel „Witness“.

Gemeinsam stimmten sie mit „Fever“ einen 1956 von Eddie Cooley und John Davenport geschriebenen Rhythm‘n‘Blues-Klassiker an. Dem appellierend rhythmischen „Earth Song“ von Michael Jackson folgte kontrastreich die romantische Ballade „Übern See“ des Österreichers Lorenz Maierhofer, vorgetragen vom Weisweiler Chor.

Frenetischer Beifall

Die Aachener Studenten setzten mit einem langsam arrangierten „Viva la Vida“ und dem opernhaft rockigen „Bohemian Rhapsody“ sicherlich den Höhepunkt, den das Publikum in der voll besetzten Auferstehungskirche mit frenetischem Beifall bedachte. Aber das Ende war noch nicht erreicht. Die „Hör Mals“ knüpften begeisterten dann mit dem aus der dänischen Gospelszene stammenden „Loved“ und dem mitreißenden „Rhythm of Life“ aus dem Musical „Sweet Charity“, jeweils von Katharina Seiler hervorragend am Klavier begleitet.

Den Schlusspunkt setzten beide Chöre wieder gemeinsam mit Leonhard Cohens „Hallelujah“ und dem jazzigen „Hit the Road Jack“. Im Anschluss an das dichte und stimmungsvolle Konzert wurde zum ausgelassenen Sommerfest mit selbst zubereiteten Speisen und Getränken eingeladen.

Bei schönstem Sommerwetter genossen die zahlreichen Gäste aus Eschweiler und Aachen die Atmosphäre des Weisweiler Burggarten. Nach kurzer Pause spielte die „Oldie-Event-Band“ aus Stolberg-Mausbach in der Besetzung Willi Weihrauch (E-Bass), Burkhard Münstermann (Schlagzeug, Gesang) und Katharina Seiler (Gitarre, Gesang) aus ihrem Repertoire populäre Rock- und Poptitel seit den 60er Jahren. Was als Chorfest begonnen hatte, wandelte sich in den nächsten Stunden unausweichlich zu einem sommerlichen Tanzabend.

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