CDU will Bürgernähe demonstrieren

Von: ran
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Der Vorstand des neuen CDU-Ort
Der Vorstand des neuen CDU-Ortsverbands Süd mit Frank Kortz, Willi Bündgens, Sybille Lorz-Leonhardt, Ute Casel, Julian Bilke, Tobias Schmitz, Maria Mund und Heiner van Erckelens (v. l.). Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Der Umstrukturierungsprozess des ehemaligen CDU-Ortsverbands Eschweiler in die Ortsverbände West, Mitte und Süd ist abgeschlossen. Während der Gründungsversammlung des Ortsverbands Süd, der die Wahlbezirke Bergrath, Hastenrath und Nothberg umfasst, wurde Frank Kortz am Freitag in der Waldschänke Killewittchen ohne Gegenstimme zum Vorsitzenden gewählt.

Sein Stellvertreter in den kommenden beiden Jahren ist Tobias Schmitz, das Amt der Geschäftsführerin übernimmt Ute Casel. Den Vorstand komplettieren Julian Bilke, Heiner van Erckelens, Sybille Lorz-Leonhardt und Maria Mund als Beisitzer.

Willi Bündgens, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands, blickte zu Beginn der Versammlung noch einmal wenige Monate zurück: „Im November stimmten die Mitglieder des Stadtverbands dem Umwandlungsprozess zu. Jetzt heißt es für uns, Bürgernähe zu demonstrieren”, betonte er. Das Ergebnis der zurückliegenden Kommunalwahl, bei der die CDU-Eschweiler keinen Wahlbezirk gewinnen konnte, sei für eine bürgernahe Mittelstandspartei eine Katastrophe gewesen. „Dies darf und wird sich nicht wiederholen”, ist Willi Bündgens überzeugt. Um bessere Wahlergebnisse einzufahren, sei nun Engagement notwendig. „Schwierige Arbeit liegt vor uns”, unterstrich der Stadtverbandsvorsitzende.

Nach seiner Wahl umriss Frank Kortz einige Themenschwerpunkte des neuen CDU-Ortsverbands Süd. „Die Qualität der Betreuung in den Grundschulen Bohl und Bergrath sowie in den Kindergärten muss hohe Priorität genießen.” In verkehrstechnischer Hinsicht wolle man sich der Ortsdurchfahrt Nothberg und der Quellstraße in Hastenrath widmen. „Unser Anspruch, nah am Bürger zu sein, fordert natürlich auch die Unterstützung der Vereinsarbeit”, so Frank Kortz.

Zuvor hatte Willi Bündgens kurz Stellung zu zwei weiteren politischen Themen genommen. „Nachdem der SPD-Fraktionsvorsitzende Leo Gehlen während der Ratssitzung in Sachen Blausteinsee an die Öffentlichkeit gegangen ist und seinen Unmut über das Verhalten des Investors geäußert hat, fühlen auch wir uns nicht mehr an das Stillhalteabkommen gebunden und sagen deutlich, dass auch die CDU die Nase voll hat von der Hinhaltetaktik des Investors. Wir wollen nun schnellstmöglich wissen, was Sache ist.”

Als „Schildbürgerstreich” bezeichnet der Stadtverbandsvorsitzende die neue Entwicklung an der L 238N, deren Ausbau von der Landesregierung ersatzlos gestrichen wurde. „Nun läuft der Verkehr mitten durch den Ortsteil Pumpe/Stich, statt daran vorbei. Darüber müssen wir uns Gedanken machen, schließlich haben auch die Menschen, die dort leben, das Recht, vernünftig zu wohnen.”
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