Wenau - Cappella Aquensis lässt Couvens Klangwelten aufleben

Cappella Aquensis lässt Couvens Klangwelten aufleben

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Wenau. Im Rahmen des euregionalen Projekts ‚Couven Klangwelten 2013‘ wird in der Klosterkirche Wenau am 3. Adventssonntag, dem Sonntag „Gaudete“ (d.h. Freut euch!), mit der Cappella Aquensis Aachen ein Konzert mit a capella-Chorgesang stattfinden.

Die Cappella Aquensis Aachen entstand im Jahre 1963 durch eine Teilung des Aachener Domchores. Über zehn Jahre leitete André Rieu, langjähriges Mitglied des Limburgischen Symphonieorchesters, die Geschicke des Chores. Im Jahre 1977 wurde Thomas Beaujean neuer Chorleiter.

Als freier Konzertchor mit heute etwa 50 Sängerinnen und Sängern gestaltet die Cappella Aquensis mehrere Male im Jahr eine lateinische Messe im Hohen Dom und anderen Aachener Kirchen. Darüber hinaus verfügt der Chor über ein umfangreiches Repertoire sakraler a-cappella-Literatur. Mit verschiedenen deutschen und europäischen Orchestern wurden große Oratorien von Bach bis Poulenc und Martin aufgeführt. Unvergessen sind die Aufführungen von Giuseppe Verdis Requiem und Felix Mendelssohn-Bartholdys „Elias“ im Aachener Dom.

Konzertreisen in verschiedene europäische Länder machten den Chor weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Die Cappella Aquensis war auf mehreren europäischen Festivals vertreten, so beim Festival de Musique Sacrée in Nizza und beim Festival van Vlaanderen in Tongeren. Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen runden das Betätigungsfeld des Chores ab.

Dieser sehr gefragte Chor wird am Vormittag des 15. Dezembers das Hochamt im Dom zu Aachen gestalten, bevor er am Nachmittag dann nach Wenau kommt.

Das Wirken von Johann Joseph Couven in Wenau ist, neben der Schönheit der einzelnen von ihm hinterlassenen Werke, ein sehr gutes Beispiel, wie die Kunst verschiedenster Epochen zu dem wunderschönen Gesamtbild der Kirche beigetragen hat.

Das Programm, das die Cappella Aquensis Aachen präsentieren wird, beinhaltet ebenfalls Musik aus verschiedensten Epochen. Die Schwerpunkte liegen in Musik zur Adventszeit, dem Lobe Mariens und zu Weihnachten.

Das Programm unterstreicht in seiner Vielfältigkeit das Zusammenwirken verschiedener Stilepochen und ihre auf einander aufbauende Entwicklung. Es setzt damit die musikalische Auseinandersetzung mit den verschiedenen Epochen, die in der Klosterkirche so beeindruckend neben- und miteinander existieren, musikalisch fort. Das erste Konzert in der Reihe mit dem Aachener ‚Arcadie Quartett‘ hatte diese Richtung schon vorgegeben.

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