„Canto Rinato” in Kinzweiler: Faszination schöner Stimmen

Von: vr
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Das vom Dirigenten Anton Kropi
Das vom Dirigenten Anton Kropivsek gegründete Ensemble „Canto Rinato” bescherte den Freunden guter Chormusik beim Neujahrskonzert in Kinzweiler einen genüsslichen Jahresauftakt. Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. Seit drei Jahrzehnten zählt es zu den Höhepunkten im kulturellen Kalender Kinzweilers und im Jubiläumsjahr ihres Neujahrskonzerts hatten sich die Heimatfreunde aus Kinzweiler etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Das Ensemble „Canto Rinato”, eine mit Sängerinnen und Sängern verschiedener deutscher und niederländischer Chöre gebildeten Formation, dem auch der holländische Star-Tenor Martin Hurkens angehört, begeisterte in der Kinzweiler Pfarrkirche St. Blasius am Sonntag mit Chorgesang der Meisterklasse.

eit seinem Neujahrskonzert-Auftritt mit dem mittlerweile aufgelösten Chor „Slava” hielt Heinz Heinrichs stets Kontakt mit Dieter Offergeld, dem Vorsitzenden der Heimatfreunde Kinzweiler, so dass ein geeigneter Chor für das 30. Jubiläum der Veranstaltung schnell gefunden war. Die unterschiedlichen Talente und muskalischen Ausprägungen hatte der aus Slowenien stammende Dirigent Anton Kropivsek aus mehreren deutschen und niederländischen Chören zusammen geführt und „Canto Rinato” gegründet, ein Ensemble, das am Sonntag in Kinzweiler vor allem durch seine Vielseitigkeit imponierte.

Breite Palette

So trug das Ensemble im ersten Teil des „Festlichen Konzerts zum neuen Jahr” zunächst weihnachtliche Stücke, vornehmlich von Johann Sebastian Bach, vor, um im zweiten Teil Variantenreichtum zu zeigen. Vom traditionellen „Wenn ich ein Vöglein wär” über das slowenische Volkslied „Gor cez jezero”, dem Gospel „I hear a voice a prayin” bis hin zu einem philippinischen Kanon schlug „Canto Rinato” nach den kirchlichen Liedern der ersten Konzerthälfte eine ganz und gar weltliche Brücke über mehrere Nationen. Dabei gelang es dem musikalischen Leiter Anton Kropivsek wunderbar, die Stärken seiner Ensemble-Stimmen immer wieder eindrucksvoll in Szene zu setzen, vor allem in seiner eigenen Interpretation des holländischen „Gegrüßest seist Du, Maria”.

Als besonderes Bonbon imponierte Martin Hurkens, Sieger des 2010er Wettbewerbs „Holland´s Got Talent”, mit den bekannten Klassikern „Conte Partiro” von Santori und Quarantotto, wohl besser bekannt als Andrea Bocellis „Time to say good-bye”, Franz Schuberts „Ave Maria” und Puccinis „Nessun Dorma”, das am Sonntag in der Kinzweiler Pfarrkirche für Gänsehaut beim Publikum sorgte.
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