Bürger sollen die Eifelstraße bald sicherer überqueren

Von: tob
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Gefahrenpunkt für die Bürger: Die Eifelstraße soll in Höhe des Ostpreußenwegs eine Querungshilfe erhalten. Foto: Tobias Röber

Eschweiler-Bohl. Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses beraten Mittwochabend im Rathaus unter anderem über eine Querungshilfe an der Eifelstraße auf Höhe des Ostpreußenwegs in Richtung Harzstraße. Es soll eine Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Eschweiler abgeschlossen werden.

Seit Jahren ist dieser Straßenabschnitt vielen Bürgern ein Dorn im Auge. Anwohner der Volkenrather Straße sowie des Ostpreußen- und des Schlesierwegs gehen immer wieder ein (großes) Risiko ein, wenn sie die Eifelstraße überqueren.

Es gab Ortsbegehungen, bei denen unter anderem auch über eine Verlängerung der Tempo-30-Zone nachgedacht wurde. Eine Querungshilfe galt noch 2013 nicht als favorisierte Lösung. Anwohner hatten Veränderungen ebenfalls immer wieder angeregt, Politiker hatten den Wunsch der Bürger beim Landesbetrieb Straßenbau NRW vorgetragen. Die Hartnäckigkeit scheint sich nun auszuzahlen.

Rund 11.000 Fahrzeuge passieren die L 11 jeden Tag. Zudem sind die Fahrzeuge dort trotz Geschwindigkeitsbegrenzung immer wieder auch zu schnell unterwegs. Für Fußgänger und Radfahrer sollen die Gefahren beim Überqueren der Eifelstraße (vor allem in der dunklen Jahreszeit) nun entschärft werden.

Nach aktuellen Schätzungen belaufen sich die Kosten für den Bau der Querungshilfe samt Beleuchtung auf 150.000 Euro, die Stadt Eschweiler trägt davon 25.000 Euro, die außerplanmäßig bereitgestellt werden. Laut Verwaltungsvereinbarung übernimmt die Straßenbauverwaltung die Kosten für die Verbreiterung der L 11 sowie die Änderung der Einmündung Ostpreußenweg, für die Herstellung der Querungshilfe, für die Änderung beziehungsweise Anpassung der Straßenentwässerung, für die Markierung und Beschilderung sowie für das Versetzen der Beleuchtung am Ostpreußenweg. Die Stadt Eschweiler trägt die Kosten für die Herstellung der Gehwege, für die Herstellung der barrierefreien Gehwegübergänge, für die Beschilderung/Markierung der Gehwege und Straßeneinmündungen, für eine neue Straßenbeleuchtung und die Stadt zahlt auch für einen eventuellen Grunderwerb.

Die Maßnahme an der Eifelstraße soll 2015/16 umgesetzt werden, der Verkehr über diese große Verkehrsachse soll während der Bauarbeiten weitestgehend aufrechterhalten werden. Die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, in der Mittwochabend eine Beschlussfassung erfolgen wird, beginnt im Rathaus um 17 Uhr.

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