Eschweiler - Brückenneubau entpuppt sich als ein matschiger „Schildbürgerstreich“

Brückenneubau entpuppt sich als ein matschiger „Schildbürgerstreich“

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Unmittelbar hinter der Brücke, vom Korkus aus gesehen, mutiert die Volkenrather Straße zu einer unüberwindlichen Schlammwüste mit ebenso breiten wie tiefen Wasserlöchern. Foto: Rudolf Müller

Eschweiler. Sie ist gerade erst komplett erneuert worden, die Brücke, mit der die Volkenrather Straße den Omerbach überquert. Allerdings: Diese Brücke auch zu nutzen, das ist nur wenigen vorbehalten.

Solchen, die hoch oben im Fahrerstand eines Treckers mit meterhohen Stollenreifen sitzen. Fußgänger haben keine Chance. Denn unmittelbar hinter der Brücke, vom Korkus aus gesehen, mutiert die Volkenrather Straße zu einer unüberwindlichen Schlammwüste mit ebenso breiten wie tiefen Wasserlöchern.

Ein untragbarer Zustand, der sich nicht auf wenige Meter beschränkt, sondern die gesamte Strecke betrifft, auf der die Volkenrather Straße nicht asphaltiert ist. Ein Zustand, der Anwohner auf die Palme bringt. Weil den Indestädtern, die westlich des Omerbachs wohnen, so der Zugang zum beliebten Naherholungsgebiet Korkus verwehrt bleibt.

Indestädter wie Helga Dürrer. Die 82-Jährige wohnt im nahen Ostpreußenweg, der auf die Volkenrather Straße mündet, und hält sich gern mit Spazierengehen fit. „Ich ärgere mich schon seit langem darüber, dass die Volkenrather Straße absolut nicht mehr begehbar ist“, sagt sie.

Der Zugang zu den beliebten Spazierwegen des Naherholungsgebiets Korkus wird ihr schon seit Jahren verwehrt. „So lange die Straße für Fußgänger nicht zu nutzen ist, ist der Neubau der Brücke ein Schildbürgerstreich.“

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