Bruce Kapusta begeistert mit Weihnachtsliedern und kölschem Verzäll

Von: se
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Bruce Kapusta begeisterte das Publikum in der Pfarrkirche St. Silvester mit seinem Adventskonzert und stimmte die Besucher auf Weihnachten ein. Foto: Sonja Essers

Eschweiler-Neu-Lohn. Stille herrschte in der Pfarrkirche St. Silvester in Neu-Lohn. Gespannt wartete das Publikum auf den Auftritt von Bruce Kapusta. Dann wurde es dunkel. Nur die beiden Kerzen auf dem Adventskranz sowie einige Teelichter auf dem Altar leuchteten.

Plötzlich strahlten Scheinwerfer in verschiedenen Farben auf und das Lied „Little Drummer Boy“ ertönte. Viele Besucher waren am Sonntagabend in die Pfarrkirche St. Silvester nach Neu-Lohn gekommen, um einem ganz besonderen Konzert zu lauschen. Unter dem Titel „Kölsch Klassisch – Advent & Weihnacht“ gab Bruce Kapusta auf seiner Trompete verschiedene Weihnachtslieder zum Besten und war von der Atmosphäre in der Pfarrkirche angetan.

Schon als Kind lernte der heute 39-Jährige Trompete spielen. Er begann eine professionelle Ausbildung und startete damit eine Karriere als Musiker und Entertainer. Der gebürtige Kölner ging mit Star-Tenor Peter Hofmann auf Tournee und kam als Special Guest zu Künstlern wie Helmut Lotti und Deborah Sasson. Für Bundespräsident Roman Herzog und Henry Maske spielte er auf der Abschiedsgala, ebenso auf der Deutschland, dem Schiff der ZDF-Serie „Das Traumschiff“. Seit 1995 ist er als „der Clown mit seiner Trompete“ beim Karneval vertreten.

„Ich bin begeistert, das ist wirklich etwas ganz anderes“, meinte er. In seinem vielseitigen Programm hatte er für jeden Geschmack etwas Passendes dabei. Von traditionellen Liedern wie „Vom Himmel hoch, da komm ich her“, „Süßer die Glocken nie klingen“ oder „Ich bete an die Macht der Liebe“ bis hin zu englischen Weihnachtsliedern wie „Oh holy night“, „Jingle Bells“ und „White Christmas“.

Doch auch kölsche Weihnachtslieder hatte der Musiker im Gepäck. Er begeisterte das Publikum mit Titeln wie „Et jeiht op Hillichovend ahn“ und „Höösch fällt dr Schnie“. Natürlich durfte auch sein wohl bekanntestes Lied, „Dä Clown für Üch“ an diesem Abend nicht fehlen. Unterstützt wurde der Künstler an diesem Abend von Annemarie Lorenz, die Geschichten zum Lachen und Nachdenken auf Kölsch vortrug. „Wir wollen einen besinnlichen Advent miteinander verbringen, aber es darf auch mal gelacht werden“, kündigte der Musiker zu Beginn an. Und das taten die Besucher dann auch.

Mit Geschichten wie „D´r Chressbaum“, in welcher der Weihnachtsbaum mit Karnevalsorden und einer Präsidentenmütze geschmückt wurde, lockte Annemarie Lorenz beim Publikum die ein oder andere Lachträne hervor. Zum Abschluss spielte Kapusta, der von Chizuko Takahashi an der Violine begleitet wurde, den Titel „Joy to the world“. Doch das begeisterte Publikum ließ den Musiker natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne treten.

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