„Blutzeugen” gegen den Nationalsozialismus

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Eschweiler. „Blutzeugen der nationalsozialistischen Vergangenheit” aus Eschweiler sind Thema eines Vortrags, der bei freiem Eintritt am Dienstag, 2. März, ab 20 Uhr im Gemeindezentrum St. Michael zu hören sein wird.

„Wir möchten Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus wegen ihrer Glaubensüberzeugung denunziert und verfolgt, gefoltert und ermordet wurden, ein angemessenes Gedenken verschaffen - auch 65 Jahre nach Auschwitz”, sagt Hans Coenen, der Initiator des Forums.

Auch wenn die Mehrheit der Bevölkerung in der Zeit des Nationalsozialismus weggeschaut oder mitgemacht hat, und die Haltung der Kirchen oft unrühmlich war - es gab damals auch in allen Bevölkerungsschichten den mutigen Widerstand Einzelner. Es waren Gewerkschafter, Sozialdemokraten, Kommunisten - aber eben auch Christen.

Mit diesen Menschen wird sich der Referent Prälat Prof. Dr. Helmut Moll am 2. März näher befassen. Im Mittelpunkt seines Vortrags stehen die Lebensumstände, die Glaubens- und Lebensüberzeugung von drei mit Eschweiler verbundenen Märtyrern, nämlich des Pfarrers Theodor Kniebeler (1909 - 1944 Ostpreußen), des Technikers Johann Hubert Klinkenberg (1894 - 1942 KZ Flossenbürg) und des Pfarrers Friedrich Dinstühler (1896 - 1945 KZ Buchenwald), der in Dürwiß Kaplan war.

Passend zu der Thematik wird darüber hinaus in einem kurzen Statement Pfarrer Wolfgang Theiler von der Evangelischen Kirchengemeinde Weisweiler/Dürwiß die hiesige Aktion „Stolpersteine gegen das Vergessen” vorstellen.
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