Blausteinsee-Cup: SV St. Jöris steht im Halbfinale

Von: ran
Letzte Aktualisierung:
15054776.jpg
Durchgesetzt: Die Mehrzahl der Zweikämpfe entschieden die Spieler des SV St. Jöris, hier Burak Koraman (links), in der entscheidenden Zwischenrundenpartie gegen Eintracht Verlautenheide für sich. Der Lohn war der 1:0-Sieg und die Qualifikation für das Halbfinale.

Eschweiler-Neu-Lohn. Rhenania Lohn hatte es am Dienstagabend vorgemacht, zwei Tage später zog der SV St. Jöris nach: Der A-Liga-Aufsteiger setzte sich in der Gruppe C der Zwischenrunde gegen Bezirksliga-Aufsteiger Eintracht Verlautenheide sowie den zukünftigen Liga-Konkurrenten Armada Euchen-Würselen verdient mit jeweils 1:0 durch und qualifizierte sich für die Vorschlussrunde des 21. Blausteinsee-Cups.

Somit kommt es im ersten Halbfinale am heutigen Nachmittag um 15 Uhr zum indestädtischen Derby zwischen Gastgeber Rhenania Lohn und dem SV St. Jöris. Drei Stunden später ermitteln Jugendsport Wenau und Vorjahresfinalist GFC Düren, der als bester Gruppenzweiter der Zwischenrunde in die Runde der letzten Vier einzog, den zweiten Finalisten.

Schon in den ersten Momenten der Partie gegen Armada Euchen-Würselen, die den letzten Zwischenrunden-Spieltag eröffnete, meldete der SV St. Jöris seine Ansprüche an, mehr als nur ein Wörtchen in Sachen Halbfinaleinzug mitzureden. In der vierten Minute schlug Marcel Fila eine präzise Flanke auf Tommy Kugel, der den Ball gut annahm und mit Vollspann an die Latte knallte. Bald darauf rutschte eine Flanke von Burak Koraman sowohl an Tobias Streußer als auch am Euchener Kasten vorbei.

In der 22. Minute wurde Tommy Kugel im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht. Schiedsrichter Andreas Plum zeigte auf den Elfmeterpunkt. Doch auch diese Chance ließ der spielerisch überzeugende, aber im Abschluss nicht konsequent agierende SV St. Jöris ungenutzt. Christian Bittins zielte zu (un-)genau und setzte den Elfmeter knapp rechts vorbei.

So sollte es noch weitere acht Minuten dauern, bis der überfällige Führungstreffer gelingen sollte. Tobias Streußer war zum 1:0 erfolgreich. In der Schlussphase bediente Kevin-Marius Gulba Rückkehrer Maik Engelhardt, der jedoch zu kompliziert vorging. Ein Zusammenspiel von Burak Koraman und Kevin-Marius Gulba schloss dieser mit einem Torschuss ab, der jedoch zu hoch angesetzt war. Es blieb beim hochverdienten, aber zu knappen 1:0-Erfolg des SV St. Jöris.

Ein Musterbeispiel für druckvolles und effizientes Spiel lieferte anschließend Eintracht Verlautenheide gegen die zumindest in der „ersten Hälfte“ der 45 Minuten überforderte Armada-Elf. Bis zur 23. Minute schoss der Bezirksligist eine 5:0-Führung heraus, um danach einen Gang zurückzuschalten. Zwei Minuten vor dem Abpfiff markierte Euchen den Ehrentreffer zum 1:5.

In das „Endspiel“ um den Gruppensieg ging Verlautenheide also mit dem Vorteil des besseren Torverhältnisses. Der SV St. Jöris benötigte einen Sieg, um die Zwischenrundengruppe C auf Platz eins abzuschließen. Ein torloses Remis hätte einen Losentscheid zwischen dem GFC Düren 99 und dem SV nötig gemacht, um den besten Gruppenzweiten zu ermitteln.

Klar war auch, dass jedes andere Unentschieden dem von Wilfried Lisowski und Helmut Wetzelaer betreuten Neu-A-Ligisten gereicht hätte, um in das Semifinale einzuziehen. In den ersten Minuten bestimmte die Eintracht optisch das Geschehen, doch der SV, der in den bis dahin drei Spielen des Turniers ohne Gegentor geblieben war, zeigte sich defensiv sehr gut organisiert.

Und diesmal im Spiel nach vorne effizient: Burak Koraman schlug in der vierten Spielminute einen Eckball nach innen, Michael Lisowski legte per Kopfball vor und Maik Engelhardt vollstreckte aus kurzer Distanz zum 1:0. In der Folgezeit rannte der Bezirksligist an, prallte jedoch immer wieder am Bollwerk des SV ab, der sich aber keinesfalls nur auf die Defensive beschränkte. In der 25. Minute kam Tobias Streußer gleich zu einer Doppelchance: Seinen Torschuss wehrte zunächst Eintracht-Keeper Felix Hahnengress ab, den anschließenden Kopfball kratzte Jonathan Diki von der Linie.

In echte Bedrängnis kam der SV St. Jöris eher selten. Acht Minuten vor dem Schlusspfiff wehrte Torhüter Benedikt Schenk einen Freistoß per Faustabwehr ab. Mit hoher Intensität brachte der SV den Erfolg in trockene Tücher. Mit dem Abpfiff von Schiedsrichter Tobias Mielke stand folgendes fest: Zwei Eschweiler Mannschaften stehen im Halbfinale des 21. Blausteinsee-Cups.

Und auch das Endspiel wird mit indestädtischer Beteiligung stattfinden. Darüber hinaus profitierte der GFC Düren 99 vom Erfolg des SV St. Jöris. Bleibt abzuwarten, ob und auf welche Weise sich der Landesligist der Halbfinal-Konkurrenz aus der Bezirksliga (Wenau) sowie den Kreisligen A (St. Jöris) und B (Lohn) gegenüber heute und morgen erkenntlich zeigen wird.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert