Blausteinsee-Cup: Letzter Verein der Indestadt ausgeschieden

Von: ran
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Eine Großchance für den SC Berger Preuß: Doch Neuzugang Paskal Reddig verzieht in der Partie gegen Armada Euchen Würselen dann doch denkbar knapp. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Gruppensieg oder als Zweiter eine bessere Bilanz aufweisen als der SC Kellersberg, der die Zwischenrundengruppe B beim 20. Blausteinsee-Cup des FC Rhenania Lohn einen Tag zuvor hinter Alemannia Mariadorf mit vier Punkten und 3:0 Toren abgeschlossen hatte: So lautete am Donnerstagabend die große Herausforderung für den SC Berger Preuß, um beim Traditionsturnier im Stadion am Blausteinsee den Sprung in das Halbfinale zu schaffen.

Angesichts der Gegner GFC Düren 99 (Landesliga) und Armada Euchen Würselen eine letztlich zu hohe Hürde. Wobei gegen die Armada wesentlich mehr möglich gewesen wäre als die 0:1-Niederlage, die durch ein spätes Gegentor drei Minuten vor dem Abpfiff von Schiedsrichter Dietmar Mangels besiegelt wurde.

In den 42 Minuten zuvor zeigte sich der letztjährige B-Liga-Meister und A-Liga-Aufsteiger spielerisch überlegen. Unter anderem kamen Thimo Grubert, Paskal Reddig und Max Hüskens zu großen Einschussmöglichkeiten, doch der Ball wollte nicht über die Torlinie. Entweder stand Armada-Torhüter Marcel Schmitz oder die Torlatte im Weg. Und auch die eine oder andere Abseitsentscheidung gegen die Angreifer der Berger Preußen war zumindest extrem knapp. So bewahrheitete sich einmal mehr eine alte „Fußballerweisheit“: Wer vorne nicht trifft, wird hinten bestraft. Ein weiter Einwurf des Gegners, ein verlorener Zweikampf auf der linken Abwehrseite, eine präzise Hereingabe in das Abwehrzentrum der Preußen, wo Armada-Stürmer Michael Schlenzek aus kurzer Distanz vollstreckte. Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt, was die Armada-Kicker jedoch nicht im geringsten störte.

Damit war die Halbfinalqualifikation des SC Berger Preuß nur noch eine theoretische Variante. Die (unrealistische) Voraussetzung: Ein möglichst hoher Sieg über den GFC Düren 99. Auch gegen den zwei Klassen höher aktiven Gegner setzte der Neu-A-Ligist einige spielerische Akzente, bekam jedoch aufgezeigt, wie hart individuelle Fehler von hochklassigen Gegnern ausgenutzt werden. So führte ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung bereits in der dritten Minute zum 0:1 durch Maximilian Weinberger. Björn Salger und Andreas Fuhs schossen im weiteren Spielverlauf den 3:0-Endstand für den GFC heraus. Der letzte indestädtische Vertreter beim 20. Blausteinsee-Cup war ausgeschieden.

Doch vor allem der Auftritt gegen die Armada, gegen die die Berger Preußen in den kommenden Monaten noch zweimal um Punkte kämpfen werden, lässt hoffen, dass der Aufsteiger in der neuen Klasse Fuß fassen wird. Wenn nach dem harten Training während der Vorbereitung auch die Kraft vorhanden sein wird, Angriffe konzentriert abzuschließen.

In das „Endspiel“ um den Sieg in der Zwischenrundengruppe C startete Favorit GFC Düren 99 dann arg nachlässig. Doch die Armada, die gegen die Preußen noch aus einer Chance ein Tor gemacht hatte, ließ in der Anfangsphase der Begegnung gleich drei Großchancen ungenutzt. Der Treffer zum 1:0 für den Landesligisten, den Lukas Kirschbaum in der 23. Minute markierte, ließ das Pendel dann aber umschlagen. Michael Strauch sorgte mit seinem Tor zum 2:0 für die Entscheidung. Die Kräfte der Armada schwanden. Nach 45 Minuten lautete der Endstand schließlich 4:0 für den GFC, der nun am Samstag um 18 Uhr in der Vorschlussrunde auf den Ligarivalen Alemannia Mariadorf trifft. Zuvor ermitteln um 15 Uhr die beiden Bezirksligisten TuS Langerwehe und SC Kellersberg den ersten Finalisten.

Vor den Finalspielen, die am Sonntag um 15 Uhr (Spiel um Platz 3) beziehungsweise 18 Uhr angepfiffen werden, steht am Sonntagvormittag ab 11 Uhr noch das Freundschaftsspiel der Zweitvertretung von Rhenania Lohn, die Fortuna Weisweiler II empfängt, im Stadion am Blausteinsee auf dem Programm.

Bereits am vergangenen Sonntag war die Reserve der Rhenania aktiv, die durch Tore von Marco Pezze (2x) und David Ahrenz mit 3:2 gegen die Sportfreunde Hehlrath II gewann.

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