Blausteinsee-Cup: Die Segler trotzen den widrigen Bedingungen

Von: tim
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31 Cup-Teilnehmer auf 23 Booten fuhren am Wochenende über den Blausteinsee und lieferten sich spannende Wettkämpfe. Foto: Timo Müller

Eschweiler. Bei nur wenig Wind und leichtem Regen fiel am vergangenen Samstag um 11 Uhr der Startschuss zum 16. Blausteinsee-Cup des Verbands der wassersporttreibenden Vereine Blausteinsee (VWW). Das zunächst eher enttäuschende Wetter hielt die zahlreichen Segler jedoch nicht davon ab, ihre Boote zu besteigen und den Kurs, der über den ganzen See ging, abzufahren.

„Das macht nicht so richtig Spaß, aber da muss man durch“, so Wilhelm Fell, der die Regattaleitung des Wettkampfes übernahm, den der Segelklub Eschweiler See ausrichtete. Auch bei der nächsten Wettfahrt, die an diesem Tag auf dem Plan stand, verbesserten sich die Bedingungen für die Segler nicht, doch selbst die kleinsten Teilnehmer trotzten dem Wasser, das nun nicht nur von unten, sondern auch von oben kam.

Als der Regen dann jedoch noch stärker wurde, rollten die Wassersportler dann doch noch ihre nassen Segel ein, und hofften mit Blick gen Himmel auf besseres Wetter und günstigerem Wind am zweiten Wettkampftag. Und ihre Hoffnungen sollten sich erfüllen, denn am Sonntag spielte Petrus mit.

Bei zwar kühlem, aber sonnigem Wetter und gutem gleichmäßigem Wind machte es den Sportlern sichtbar Laune, ihre Segel zu setzen. Zahlreiche Zuschauer nutzten ebenfalls das schöne Wetter, verfolgten den Wettkampf vom Seeufer aus und feuerten die Teilnehmer kräftig an.

Ein Kurs war extra so abgesteckt, dass man die Rennen gut von der Seebühne aus beobachten konnte. 31 Teilnehmer auf 23 Booten, die teilweise eine Zwei-Mann-Besatzung erfordern, stritten um den begehrten Pokal. Darunter auch sechs Kinder auf „Open Bics“, kleinen Ein-Mann-Seglern, die speziell für junge Leute konzipiert sind. Zwischen den Nachwuchsseglern und den Erwachsenen wurde bei der Punktevergabe übrigens kein Unterschied gemacht.

Nach vier spannenden Wettfahrten bei guten Segelbedingungen legten die Teilnehmer wieder am Ufer an. Vorjahressieger Maarten Donders vom Segelklub Eschweiler See (SKES) konnte auf einem Laser-1-Boot den begehrten Wanderpokal auch in diesem Jahr wieder ergattern.

Auf dem 2. Platz folgte Birgit Meyer vom SKES und Segelklub Alsdorf (Ska) auf einer OK-Jolle. Peter Meyer vom SKES und Ska belegte den 3. Platz, ebenfalls auf einer Ok-Jolle. Vierter wurde Michael Fleiß (Ske) auf einem Laser 1. Dass auch der Nachwuchs mit den Erwachsenen mithalten kann, bewies am Wochenende dann eines der teilnehmenden Kinder: Tim Bjarne Wierichs (SKES und Ska) hat es durch „hervorragende Segelleistungen und Ausdauer geschafft, in der Gesamtwertung auf den 5. Rang zu kommen!“, freute sich Fell.

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