Eschweiler/Neu-Lohn - Blausteinsee-Cup: 34 Tore fallen am Finaltag

Blausteinsee-Cup: 34 Tore fallen am Finaltag

Von: Sonja Essers
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Am Sonntagabend standen die Sieger des 19. Blausteinsee-Cups des FC Rhenania Lohn fest: Alemannia Mariadorf (in den schwarzen Trikots) setzte sich im Finale gegen den SC Berger Preuß durch. Der Landesligist, der drei Klassen höher als das Teams aus Eschweiler spielt, siegte allerdings erst im Elfmeterschießen. Foto: Sonja Essers
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Viele Zuschauer fanden am Sonntag den Weg nach Neu-Lohn. Belohnt wurden sie mit spannenden Partien und vielen Toren. Alemannia Mariadorf (schwarze Trikots) besiegte den SC Berger Preuß nach Elfmeterschießen mit 7:6. Foto: Sonja Essers
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Er sorgte dafür, dass die vielen Besucher stets gut informiert waren: Stadionsprecher Erwin Körfer. Foto: Sonja Essers
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Für die Sieger gab es nicht nur den Wanderpokal, sondern auch einen Pokal unserer Zeitung.

Eschweiler/Neu-Lohn. Um kurz nach 20 Uhr stand am Sonntagabend der Sieger des 19. Blausteinsee-Cups fest. Landesligist Alemannia Mariadorf hatte sich im Elfmeterschießen gegen das letzte verbliebene Team aus der Indestadt, den SC Berger Preuß, durchgesetzt und sich den beliebten Wanderpokal gesichert.

Es war jedoch nicht nur ein guter Tag für den Landesligisten. Auch der FC Rhenania 1920 Lohn durfte sich über bestes Fußballwetter und viele Zuschauer freuen. Bereits am Sonntagmorgen war der Finaltag mit einer ganz besonderen Partie gestartet. Die zweite Mannschaft des FC Rhenania Lohn besiegte die Gegner aus Aldenhoven-Pattern mit 7:4. Es versprach ein sehr torreicher Tag zu werden. Das sollte auch im Finale so bleiben.

Schweres Durchkommen

Dieses stand am Sonntagabend auf dem Programm. Um kurz nach 18 Uhr marschierten die beiden Teams samt Schiedsrichter Thorsten Sommer auf den Platz. Was dann folgte, war ein Duell, in dem sich herausstellte, dass die Fußballer aus Eschweiler sehr wohl mit dem Landeligisten mithalten konnten und diesem sogar Paroli boten.

Die Sportler aus der Indestadt zeigten während der Partie, dass sie sich nicht hinter der Konkurrenz aus Mariadorf verstecken müssen, und machten dem Gegner das Durchkommen so schwer wie möglich. Das funktionierte vor allem in der ersten Hälfte des Aufeinandertreffens gut. Die Indestädter gingen bereits in der 20. Minute durch einen Treffer von Sebastian Herf in Führung.

Doch auch die Mariadorfer Sportler hatten die eine oder andere Chance, aber nicht das nötige Quäntchen Glück. So wurde ein Treffer, aufgrund von Abseits, nicht gewertet. Der Ausgleich gelang dem Landesligisten, der sich im Halbfinale noch mit einem deutlichen 5:1 (2:0) gegen Vorjahressieger GFC Düren durchsetzen konnte, letztlich in der 55. Minute durch ein Tor von Fabian Benzelrath.

Danach zogen beide Mannschaften das Tempo an, bis schließlich der Schlusspfiff der zweiten Halbzeit ertönte. Dann wurde es auf dem Lohner Fußballplatz so richtig spannend. Das Elfmeterschießen lockte auch den letzten Besucher von seinem Platz und an den Spielfeldrand. Die Spieler beider Mannschaften verwandelten jeweils die ersten fünf Bälle problemlos im Tor. Dann kam allerdings die Wende.

Nachdem Berger Preuß einen Ball nicht verwandelt hatte, nutzte Jens Jordene von der Alemannia Mariadorf seine Chance und erhöhte zum 6:5. Nach dem Elfmeterschießen lautete das Ergebnis 7:6 für Alemannia Mariadorf.

Zum Abschluss viele Tore

Diese Partie war jedoch nicht die einzige, die mit einem Elfmeterschießen endete und bei der Stadionsprecher Erwin Körfer viel zu tun hatte. Dem Finale ging das Spiel um Platz drei voraus. In diesem trafen Jugendsport Wenau sowie der Vorjahressieger GFC Düren aufeinander. Beim Halbfinale am Samstagnachmittag unterlagen die Wenauer Fußballer dem SC Berger Preuß knapp mit 0:1. Das ging es nun wieder gutzumachen. Doch es stellte sich heraus, dass das keine leichte Aufgabe werden sollte.

Bereits in der 3. Spielminute ging der GFC mit einem Treffer von Tobias Erlberk in Führung. Der Ausgleich erfolgte in der 16. Minute durch ein Tor von Fabian Daun. Dann erhöhte Wenau den Druck und Sebastian Brandt schoss seine Mannschaft in der 25. Minute zum 2:1. Bis zur 55. Spielminute blieb der Spielstand unverändert. Für den Ausgleich sorgte Rafael Borlinski, in der 70. Minute erhöhte ebenfalls Borlinski zum 3:2. Acht Minuten später folgte durch ein Tor von Robin Wagner das 4:2.

Der Sieger schien festzustehen, doch die Dürener Sportler hatten die Rechnung ohne das Team aus Wenau gemacht. Nachdem Dominic Teichert in der 83. Minute zum 4:3 erhöhte, erzielte André Werres in der 86. Minute schließlich den Anschlusstreffer. Beim Elfmeterschießen stand der Sieger jedoch schnell fest. Gleich vier Treffer konnte der Dürener Keeper halten und verwies den Gegner aus Wenau somit auf den 4. Platz.

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