Eschweiler - Blaue Funken feiern am „Vergissmeinnicht-Tag“

Blaue Funken feiern am „Vergissmeinnicht-Tag“

Von: ran
Letzte Aktualisierung:
15694367.jpg
Feststimmung: Am „Internationalen Vergissmeinnicht-Tag“ hatten die Jecken der KG Blaue-Funken-Artillerie Eschweiler zur Sessionseröffnung eingeladen. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Eine „Goldene Regel“ lautet, die Feste und Jubiläen zu feiern, wie sie fallen. Und manchmal kann man sich vor der Vielzahl der Fälle kaum retten: So luden die Jecken der KG Blaue-Funken-Artillerie Eschweiler just am „Internationalen Vergissmeinnicht-Tag“ zur Sessionseröffnung ein, um mit dem in großer Anzahl erschienenen närrischen Volk in der proppenvollen Delio-Arena über 125 Jahre Haus Flatten, 33 Jahre „Tag des Karnevals“ in Eschweiler, 50 Jahre 1. Korporalschaft und, nicht zu vergessen, 90 Jahre Blaue Funken in Röthgen zu jubilieren.

Zu den allerersten Gratulanten gehörten die Musiker des Regimentsspielmannszugs unter der Leitung von Lambert Sauerbier, die mit einem forschen „Heidewitzka“ nichts geringeres als „Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche“ präsentierten. Natürlich ließ es sich Präsident Marc Engelhardt nicht nehmen, den Spielleuten, die auch unter dem Namen Spielmannszug Grün-Weiß Eschweiler firmieren, zu einem außergewöhnlichen Geburtstag zu gratulieren: Die Grün-Weißen bestehen inzwischen seit 60 Jahren.

Dem Hörgenuss folgte der Gaumenschmaus in Form wohlmundender Hülsenfrüchte, bevor das Programm dem feierfreudigen Volk weitere Höhepunkte vorsetzte: Da 4,9 Jahrzehnte quasi gleichzusetzen sind mit viereinhalb mal elf Jahren, passten die Inde-Singers mit ihrem neuen Sessions-Hit „Eimol Hemmel en zurück“ perfekt ins Konzept. Jonas Wintz plauderte als „Penner von nebenan“ aus dem Nähkästchen und wusste von womöglich gar nicht so unliebsamen Mittelohrentzündungen und unsanierten Altbauten zu berichten. Ein Glanzstück in Sachen Anmut und Temperament bot kurz darauf die Tanzgruppe der Gastgeber.

Im Hinblick auf die kommenden 90 und mehr Jahre der KG Blaue-Funken-Artllierie Eschweiler erhielt Kommandant Achim Faust dann die Gelegenheit, gleich acht „junge, junggebliebene und weitere Männer“ nach „Stippeföttche“, Fahnengelöbnis und mehr per Taufe in das staatse Korps aufzunehmen: Tim Keulen („Braatsch Marie“), Sven Robrecht („Knirps“), Hubert Mohr („Kalkmännche“), Udo Kastenholz („Kurzschluss“), Andreas Klosky („Jünter“), Markus Heinrichs („Trömmelche“), Wolfgang Dollhausen („Klenkes“) und Karsten Pley („Tinchen“) gehören seit Freitagabend dem erlauchten Kreis an. Auch ihnen zu Ehren legten sich zu später Stunde „Der Lange“ Alfred Wings verbal sowie die KG Onjekauchde Röhe auf breiter Front mächtig ins Zeug.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert