Blaue-Funken-Artillerie startet in die Session

Von: ran
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Lieferte einen fulminanten Tanz zum Einstand in die Session: die Tanzgruppe der KG Blaue-Funken-Artillerie mit Trainerin Kerstin Bartz (hinten Mitte) und Betreuerin Nicole Ripp (hinten, 2. v. l.). Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Puuh, das war ganz schön knapp! Um ein Haar hätte Präsident Marc Engelhardt den Start der Sessionseröffnung „seiner“ KG Blaue-Funken-Artillerie Eschweiler verpasst. Der Grund liegt auf der Hand, schließlich machte der Lokführer-Streik bei der Deutschen Bahn auch vor den wichtigsten Persönlichkeiten nicht halt.

Doch mit einem Sprint der Extraklasse holte der Präsident den einmarschierenden Regimentsspielmannszug unter der Leitung von Lambert Sauerbier noch ein, vermied so die (nachgestellte) Verspätung und bekam so doch noch die Gelegenheit, das jecke Publikum herzlichst zu begrüßen und zu einer leckeren Erbsensuppe einzuladen.

Bestens gestärkt, genossen die Zuseher anschließend die fulminante, temporeiche und akrobatische Darbietung der Tanzgruppe der KG Blaue-Funken-Artillerie. Wenig später war Mitleid angesagt, denn mit Scharwächter Thomas Schlenter ließ „ene ärme Student“ seine Zuhörer an seinem außergewöhnlich beschwerlichen Leben teilhaben, welches ihn rein forschungstechnisch immerhin zu der Erkenntnis hat kommen lassen, dass Frösche ohne Beine häufig schlecht hören.

Starker Applaus, ein vielstimmiges „Stipp Stipp Hurra“ und eine Zugabe waren der verdiente Lohn für eine spritzige Rede. Kurz darauf hieß es für die Narren im Saal, sich umgehend anzuschnallen, denn die Bergrather Prinzengilde-Fluglinie „op Zack“ hob tänzerisch zu einer Reise „Ab in den Urlaub“ rund um die Welt an. Mit „Flying high“ ging es nach „Africa“, mit „Dschinghis Khan“ und „Lotusblume“ auf den asiatischen Kontinent, bevor „Born in the USA“ und „Brazil“ angesagt waren.

Souveränität strahlte einmal mehr „Der Lange“ Alfred Wings aus, der unterstrich, „im Falle eines Falles, als Jugendleiter der Mann für alles“ zu sein. Schließlich galt es lediglich, eine Tagestour mit „nur“ 70 Kindern ins Phantasialand zu organisieren. Grundsätzlich kein Problem, wäre der Bus nicht zuvor von einem Kegelclub auf Fahrt nach Lloret de Mar genutzt worden. Da konnte das Motto nur lauten „Gott schütze uns vor Sturm und Wind, und Frauen, die aus Stolberg sind!“ Als der Narrengardist dann als Zugabe auch noch das Lied der „Eischwiele Mädcher“ anstimmte, waren ihm die Ovationen des Publikums sicher. Das Quintett „Puddelrüh“ sorgte schließlich für einen stimmungsvollen Abschluss eines gelungenen Sessionstarts.

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