Billard-Künstler zu Gast im Rathaus

Von: ran
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Die Billardsportler des BSC 36 Eschweiler feierten große Erfolge auf Bundes- und Mittelrheinebene: Bürgermeister Rudi Bertram empfing nun Helmut Künstler, Willi Jansen und Karl-Heinz Heinen (v.l.) im Rathaus. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Beinahe wäre der ganz große Wurf gelungen: Bei seiner ersten Teilnahme an einer Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, die vor einigen Wochen im hessischen Bad Wildungen stattfand, erreichte Helmut Künstler vom BSC 36 Eschweiler das Finale in der Disziplin „Freie Partie”.

Nach einer Niederlage zum Auftakt der Gruppenphase behielt der 34-Jährige die Ruhe undÊ gewann die folgenden drei Spiele, bevor er sich im Finale Titelverteidiger Christian Pöther geschlagen geben musste, sich aber über die Deutsche Vizemeisterschaft freuen konnte.

Darüber hinaus verzeichnete der BSC 36 auch im Mannschaftswettbewerb auf Mittelrheinebene einen großen Erfolg: Das Quartett Helmut Künstler, Karl-Heinz Heinen, Willi Jansen und Martin Gehlen belegte im Vierkampf, der aus den Disziplinen Freie Partie, Cadre 35/2, Cadre 52/2 und Einband besteht, ebenfalls den zweiten Platz. Jetzt empfing nun Bürgermeister Rudi Bertram die erfolgreichen Billardspieler im Rathaus.

„Als wir uns bei der Eröffnung der neuen Trainingsanlage in der Donnerberg-Kaserne trafen, habe ich Helmut Künstler versprochen, ihn ins Rathaus einzuladen, wenn er bei der Deutschen Meisterschaft etwas gewinnt. Das war eigentlich scherzhaft gemeint, denn bei seiner ersten Teilnahme hat wohl selbst er nicht mit einem solchen Erfolg gerechnet”, schmunzelte Bürgermeister Rudi Bertram, als er die Billardsportler begrüßte.

Ein großes „Dankeschön” richten Karl-Heinz Heinen, der zweiter Vorsitzender und Sportwart des BSC 36 ist, und seine Vereinskameraden an Oberstleutnant Jürgen Werner, Kommandant der Donnerberg-Kaserne, und an Kasernenfeldwebel Holger Winkler. „Die Verantwortlichen der Bundeswehr haben uns mit der Bereitstellung eines Raums, der uns seit einigen Monaten hervorragende Trainingsmöglichkeiten bietet, fantastisch unterstützt”, ist Karl-Heinz Heinen begeistert. Nun hoffen die Queue-Akrobaten, dass sich in Zukunft verstärkt Jugendliche für Billard interessieren und sich vielleicht sogar dem Verein anschließen. „Billard hat in unserer Region den Ruf eines Kneipensports. Durch unsere Trainingsmöglichkeiten in der Donnerberg-Kaserne hoffen wir aber nun, auch Jugendliche begeistern zu können”, macht Kreissportwart Willi Jansen deutlich.

Helmut Künstler, der mit 16 Jahren mit dem Billardsport begann und „nebenbei” für Bergisch-Gladbach in der 1. Bundesliga spielt, hat derweil der Ehrgeiz gepackt, auch die letzte Stufe zu erklimmen. „Wenn man Deutscher Vizemeister ist, möchte man natürlich auch einmal den Titel gewinnen. Das ist nicht unmöglich, aber man braucht auch etwas Glück. Denn in der Spitze kann eigentlich jeder jeden schlagen”, so der Werkzeugmacher.

Nähere Informationen über den BSC 36 gibt es bei Karl-Heinz Heinen unter 34779.
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