Eschweiler - Betrunkene halten die Feuerwehr in Atem

Betrunkene halten die Feuerwehr in Atem

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Eschweiler. Reichlich zu tun hatte die Feuerwehr beim Jahreswechsel. Zwar musste in Silvesternacht kein Feuer gelöscht werden, aber zahlreiche Betrunkene haben die Retter auf Trab gehalten. Im Vergleich zum Jahreswechsel 2009 sind die Einsatzzahlen deutlich angestiegen.

„Vor allem nach Mitternacht mussten Patienten nach überhöhtem Alkoholgenuss vom Rettungsdienst behandelt werden”, berichtet Wachleiter Axel Johnen. Erfreulich: Verletzungen nach Stürzen aufgrund der Wetterlage waren kaum zu verzeichnen und durch Feuerwerk verletzte Personen waren bei diesem Jahreswechsel gar nicht zu beklagen.

Schon am letzten Tag des Jahres 2010 hatten die Feuerwehrleute alle Hände voll zu tun. Die Hauptwache sowie die Löschzüge aus Stadtmitte rückten zu drei Schneeeinsätzen aus. Unterstützt wurden sie dabei vom Technischen Hilfswerk sowie diversen Privatfirmen, die vornehmlich in der Innenstadt Schnee räumten und diesen dann mit Lkw abtransportierten.

Selbst die Stolberger Feuerwehr forderte Unterstützung aus Eschweiler an: Um 0.20 Uhr rückten zwei Drehleiter-Fahrzeuge und ein Rettungswagen zu einem größeren Wohnungsbrand in Stolberg an. Gleichzeitig stieg die Zahl der Rettungseinsätze im Stadtgebiet Eschweiler.

Um 1.52 Uhr fuhr die Drehleiter des Löschzuges Weisweiler zur Unterstützung der Feuerwehr Inden nach Frenz. Ein Sturz einer Person vom Balkon wurde der Wache um 2.19 Uhr gemeldet, woraufhin der Löschzug, ein Rettungswagen sowie ein Notarzt zur Wilhelmstraße brausten. Die Patientin wurde nach rettungsdienstlicher Versorgung ins Krankenhaus Eschweiler transportiert.

Gegen 7 Uhr beruhigte sich dann langsam das Einsatzgeschehen, bei dem zeitweise vier Rettungswagen der Feuerwehr Eschweiler parallel im Einsatz waren. Am Ende verzeichnete die Eschweiler Wache einen Feuereinsatz (allerdings in Stolberg), sechs Hilfeleistungen und 33 Rettungseinsätze.
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