Weisweiler Jugendchor lädt in Adventszeit zu besonderem Konzert ein

Besonderes Konzert des Weisweiler Jugendchors

Von: zsa
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Mit stimmungsvollen A-cappella-Stücken überzeugte der Jugendchor Lautstark St. Severin. Foto: Sandra Ziemons

Eschweiler-Weisweiler. Seit fast 30 Jahren gibt es in der Gemeinde St. Severin Weisweiler eine feste Tradition: Zum ersten Advent lädt der Jugendchor St. Severin die anderen Weisweiler Chöre und die Bürger zum adventlichen Singen ein. Und so begeisterten am Sonntag sogar vier Chöre hunderte Zuhörer in der vollbesetzten Pfarrkirche.

Pünktlich um 17 Uhr begrüßte Pfarrer Norbert Crampen die kleinen und großen Besucher mit ein paar Worten zum Advent. Am Beispiel des Adventskalenders zeigte er auf, dass die Kinder mit dem Öffnen eines Törchens jeden Tag ein kleines Geheimnis lüften, so wie Weihnachten das Urgeheimnis, die Geburt Jesu, lüftete. Zum Auftakt sang die Gemeinde dann zusammen das bekannte Weihnachtslied „Macht hoch die Tür“.

„In der Weihnachtsbäckerei“

Die Mädchen und Jungen des Kinderchors St. Severin machten dann den Anfang: Unter Leitung von Norbert Hoersch sangen sie „Wir sagen euch an, den lieben Advent“, bei dem auch die Zuhörer im Refrain mit einstimmten. Auch mit „Weihnachten ist nicht mehr weit“ und dem Rolf-Zuckowski-Klassiker „In der Weihnachtsbäckerei“ begeisterten die jungen Sänger. Zum Schluss boten die Kinder ihr Lieblingslied „Www.hilligemann.de“ dar, das sie auch bereits mit den Paveiern sangen.

Eher klassische Stücke präsentierte dann der Kirchenchor St. Severin, ebenfalls unter Leitung von Norbert Hoersch. So gehörten „Maria durch ein Dornwald ging“, „Christ ist in die Welt gekommen“ und „Freut euch und singet“ zum Repertoire, das der Chor sang. Auch das lateinische Lied „Transeamus“ durfte natürlich nicht fehlen. Unter Leitung von Monika Brock-Houben nahm dieses Mal auch der Projektchor „Urklang“ am adventlichen Singen teil, der zum Großteil aus ehemaligen Mitgliedern des Jugendchores besteht.

Dieser Chor bereicherte das Programm mit den Kompositionen „Advent, ein Leuchten in der Abendstunde“, „Drei kleine Engel“, „Ave Maria“ und „Der Wind und die Stille Nacht“. Besonders mit „Ave Maria“, das der Projektchor einmal auf eine andere Art und Weise präsentierte sowie das mit Windgeräuschen, Kanongesang und Klatschen angereicherte letzte Stück „Der Wind und die Stille Nacht“ zogen das Publikum in einen Bann.

Den Abschluss machte dann wie immer der Gastgeber, der Jugendchor Lautstark St. Severin. Die Sänger begeisterten unter Leitung von Elena Sirbitseva mit bewegenden A-cappella-Klängen. Lediglich hier und da ein wenig vom Schlagzeugrhythmus unterstützt, bot der Jugendchor die Lieder „Little Baby Jesus Christ“, „Mary, did you know?“, „Oh du Fröhliche“ und „Last Christmas“ dar.

Ob mit leichten Funk-Zügen, wie bei „Oh du Fröhliche“ in der Version von Pentatonix, oder eher mal klassisch und still, wie bei Oliver Gies‘ Arrangement von „Last Christmas“: Der Jugendchor erntete viel Beifall und kam in Form von „Let it go“ auch der Bitte nach einer Zugabe nach. Nach dem gemeinschaftlich gesungenen Lied „Engel auf den Feldern singen“, lud der Jugendchor Lautstark alle Besucher nach dem Adventssingen noch zu einem Umtrunk am Jugendheim ein.

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