Eschweiler - Besonderer Abend als Dankeschön für die Vorlesepaten

Besonderer Abend als Dankeschön für die Vorlesepaten

Von: ran
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Vorlesen eröffnet Vorlesern und Zuhörern die Möglichkeit, in die großartige Welt der Fantasie einzutauchen. 31 Vorlesepaten sind derzeit in der Inde-stadt aktiv. Foto: Andreas Röchter
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Dank der Paten: Mit einem dekorativen Holz-Ibis beschenkten die „Vorleser“ das Team der Stadtbücherei und sprachen damit ihre Anerkennung „für zehn großartige Jahre der Zusammenarbeit“ aus. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Sie eröffnen ihren Zuhörern neue Welten und tauchen mit ihnen in das Reich der Fantasie ab. Sie schulen die Sprach- und Ausdrucks- sowie nicht zuletzt die Konzentrationsfähigkeit ihres Publikums. Und sie bauen darüber hinaus häufig auch eine persönliche Beziehung zu den oft jungen Menschen auf, die an ihren Lippen hängen.

32 Vorlesepatinnen und -paten sind derzeit in Eschweiler in zahlreichen Kindertageseinrichtungen, im Haus St. Josef, aber auch in so mancher Senioreneinrichtung aktiv. Am Freitagabend war es nun an der Zeit, diesen ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern Anerkennung zu zollen.

Im Rahmen eines „Dankeschön-Abends“ servierten die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei Eschweiler mit Leiterin Michaele Schmülling-Kosel an der Spitze den „Vorlesern“ sowie den Mitgliedern des Fördervereins der Stadtbücherei literarische und kulinarische Leckerbissen.

So präsentierte die Journalistin, Moderatorin und Sprecherin Alexa Christ aus Köln ihr Programm „Crime and Wine“, das den Patinnen und Paten die Gelegenheit gab, die Perspektive zu wechseln, in die Rolle des aufmerksamen Zuhörers zu schlüpfen und den schriftstellerischen Ideen von unter anderem Ingrid Noll und Doris Dörrie zu lauschen.

„Heute gilt es zu feiern: Zehn Jahre Vorlesepaten und 21 Jahre Förderverein in der Stadtbücherei Eschweiler. Eine lange Zeit, in der wir gemeinsam mit ihnen vieles erreicht, auf den Weg gebracht, angestoßen und in den Fokus gerückt haben!“, zog Michaele Schmülling-Kosel bereits zu Beginn ihrer Ansprache Bilanz, um kurz darauf das Engagement der Lesepaten mit Zahlen zu belegen. „Alleine der Einsatz während des Sommerleseclubs innerhalb der Sommerferien umfasst mehr als 3500 Stunden, in denen sie vielen Kindern den ersten Schritt in die Welt der Geschichten ermöglichen“, so die Büchereileiterin.

Liebe, Gesundheit, Familie

Die Paten und die Fördervereinsmitglieder seien „einfach und ohne wenn und aber da“. Und dies ganz selbstverständlich und bescheiden. „Die wichtigsten Dinge lassen sich mit Geld nicht kaufen: Liebe, Gesundheit, Familie, Freundschaft und das Ehrenamt. Wir wissen das und deswegen dreht sich der heutige Abend um ein herzliches Dankeschön.“ Damit solle ein Zeichen gesetzt werden. „Wir wollen ihr ehrenamtliches Engagement würdigen und zeigen, dass es in unserer Stadt viele Menschen gibt, die nicht nur an sich selbst denken“, fuhr Schmülling-Kosel fort.

„Wir brauchen Sie tatsächlich“

Der von der Bundesregierung im Zusammenhang mit dem Freiwilligendienst geprägte Leitsatz „Es gibt kein schöneres Gefühl, als gebraucht zu werden“ gelte in vielerlei Hinsicht. „Ich möchte ihnen versichern: Wir brauchen Sie tatsächlich. Jeden Einzelnen von ihnen!“, schrieb Michaele Schmülling-Kosel den Vorlesepaten und Fördervereins-Aktiven ins Stammbuch.

Nach dem Hör- und Geschmacksgenuss für die „Vorleser“ sprachen diese dann der gesamten „Frauschaft“ der Stadtbücherei die Anerkennung für „zehn großartige Jahre der Zusammenarbeit“ aus und überreichten einen dekorativen Holz-Ibis, der in Zukunft einen besonderen Platz in der Bücherei einnehmen wird.

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