Eschweiler - Besinnliche und poetische Töne in St. Antonius

Besinnliche und poetische Töne in St. Antonius

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Die Krippe ist schon aufgestel
Die Krippe ist schon aufgestellt: Vorweihnachtliche Musik und Poesie sorgten für besinnliche Stunden in der St.-Antonius-Kirche in Röhe.

Eschweiler. Die Atmosphäre in einer Kirche ist stets eine ganz besondere. Der Klang ist mystisch, das Licht romantisch und der Anblick irgendwie faszinierend. Es ist der perfekte Ort für ein weihnachtliches Konzert, erst recht, wenn es ein wohltätiges Konzert ist.

Unter dem Motto „Die Krippe ist schon aufgestellt” erklang vorweihnachtliche Musik und Poesie zum vierten Advent in der St. Antonius Kirche in Röhe.

Während gegenüber auf der Aachener Straße der Verkehr floss, es laut und unruhig schien, ward es im Inneren der Kirche still, gemütlich und besinnlich. Kerzenschein, ein großer Weihnachtsbaum geschmückt mit Lichterketten und die wunderschöne Krippe strahlten die Ruhe aus, die zur vorweihnachtlichen Zeit schlichtweg dazugehört, so wie auch das traditionelle Spiel der Orgel. Doch dabei blieb es nicht.

Denn bei diesem Konzert zückte die kleine und talentierte Zoé Freitag ihre Violine und gab die „Aria antica” von Gabriel Mari zum besten, Barbara Lietz ergänzte den Klang der Orgel durch das klingende Spiel ihrer Flöte und Robert Skambraks, Sebastian Sterkel, Thomas Wydinski sowie Robert Sterkel begleiteten mit ihren Trompeten und Posaunen nicht nur den Chor, sondern spielten unter anderem „Es ist ein Ros entsprungen” von Kantor Franz Surges.

Er war es auch, der das Programm zusammengestellt und die musikalische Gesamtleitung übernommen hatte. Viele der Titel stammen aus seiner Feder, und seit fünf Jahren ist sein Stück „Winterliches Schweigen” fester Bestandteil des advendlichen Konzertes in Röhe. Der Moderator des Konzerts und Vorsitzende des Geschichtsvereins Eschweiler, Simon Küpper, übernahm neben Bürgermeister Rudi Bertram, Pfarrer Dr. Andreas Frick und der Chefarzt des St.-Antonius-Hospitals Eschweiler, Dr. Eberhard Schneider, den poetischen Teil des Nachmittags.

Sie lasen unter anderem „Die Bescherung” von Hanns Dieter Hüsch, Weihnachtsgedichte, weihnachtliche Geschichten zum Schmunzeln und Nachdenken und wünschten einem jeden ein fröhliches Weihnachtsfest, denn verdient haben wir es alle. Auch die Menschen, die zur Weihnachtszeit nicht bei ihren Familien sein können. Daher geht der Erlös des Konzertes in diesem Jahr an die Onkologie des St.-Antonius-Hospitals, eine Stelle, die das Geld sehr gut gebrauchen kann. Gefehlt hatte allerdings doch eine winzige Kleinigkeit: der Schnee. Mit ein bisschen Glück feiern wir auch in diesem Jahr eine weiße Weihnacht. In jedem Falle wird es jedoch eine fröhliche Weihnacht - überall.
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