Berufskolleg Eschweiler bietet viele neue Fächer an

Von: ran
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Informationen aus erster Hand: Lehrer Florian Bauer (links) brachte Schülern und Eltern die Möglichkeiten näher, die die Höhere Berufsfachschule für Technik bietet. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Die Bandbreite ist riesig: Sie reicht vom Gesundheitswesen und Hauswirtschaft über Technik bis zu Wirtschaft und Verwaltung. Alle diese Berufsbereiche bietet das Berufskolleg Eschweiler in zahlreichen Bildungsgängen seinen Schülern an.

Letztere hatten am Samstag im Rahmen des „Informations- und Anmeldetags“ die Gelegenheit, vor Ort in intensiven Beratungsgesprächen mit den Lehrern der Schule, die momentan von rund 2500 Schülern besucht wird, in die Fächervielfalt hineinzuschnuppern.

„Aufgabe und Ziel lauten, junge Menschen zur Ausbildungsfähigkeit zu führen“, erklärt Schulleiter Thomas Gurdon. „Dies beginnt mit der gründlichen individuellen Beratung, während der wir den Schülern Wege aufzeigen, auf denen sie ihren beruflichen Werdegang gestalten können. Dabei gilt es nicht zuletzt, auf Wege hinzuweisen, die die Schüler noch nicht kennen“, macht der Pädagoge deutlich.

So gebe es zahlreiche Bildungswege, die auch in Richtung Studium weisen. In dieser Hinsicht sei es aber oftmals notwendig, Schülern die Angst vor der Universität zu nehmen. Immer im Boot sein sollten laut Thomas Gurdon die Eltern der Schüler: „Eltern können und sollten Vorbilder und Mentoren sein“, unterstreicht der Schulleiter. Der Ort, wo der jeweilige Schüler abzuholen sei, erweise sich als höchst unterschiedlich.

Dafür sei jeder in NRW mögliche Schulabschluss an einem der neun Berufskollegs der Städteregion Aachen zu erwerben. „Wir bieten Wege, manchmal auch Umwege für schwierigere Fälle“, wirbt der Schulleiter. Auch das Thema „Inklusion“ rücke in den Fokus, da nun zwei Sonderpädagoginnen am Berufskolleg tätig seien.

Die Höhere Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung (Höhere Handelsschule) war im Vorjahr der größter Bildungsgang mit rund 170 Anmeldungen.

Leichte Sorgen bereitet ihm dagegen die Entwicklung in Sachen Höhere Berufsfachschule für Technik. „Generell ist ein Trend weg von der Technik in Richtung der kaufmännischen Berufe zu bemerken. Dabei bietet die Technik oft ungeahnte Möglichkeiten“. Der Lehrer kann diese Entwicklung nur schwer nachvollziehen. Eines gelte es aber unter allen Umständen zu verhindern: „Ein Schüler, der seine Schullaufbahn abbricht, weil er falsch beraten wurde, ist für uns der größte anzunehmende Unfall!“

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