Bertram fordert mehr Polizeipräsenz auf den Straßen

Von: bj
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Eschweiler. Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren, seitdem es in Eschweiler in der vergangenen Woche zu vier großen Raubüberfällen auf Geschäfte und Banken gekommen ist.

Dabei war die Vorgehensweise der Täter (oder vielleicht sogar des Täters) in drei von vier Fällen sehr ähnlich: Ein schlanker Mann, circa 180 bis 185 Zentimeter groß, betrat den Laden, zückte ein Messer und forderte die Angestellten auf, den Kasseninhalt herauszugeben. Einzige Ausnahme stellte der Überfall auf die Raiffeisen-Bank-Filiale in Kinzweiler dar. Dort bedrohte ein maskierter Täter die Bankangestellten mit einer Schusswaffe und flüchtete anschließend mit der Beute und seinem Komplizen.

Auf Grund dieser Überfall-Serie fühlt sich Bürgermeister Rudi Bertram in seiner Forderung nach mehr Polizeipräsenz in Eschweiler bestätigt. „Die Polizeiuniform schreckt potenzielle Gesetzesbrecher mehr ab, als die Kleidung des Ordnungsdiensts”, ist Bertram überzeugt, dass mit einem größeren Polizei-Aufgebot in der Indestadt die Zahl der Kriminaldelikte gesenkt werden kann.

Verunsicherung

Dass die Überfalle für Verunsicherung sorgen, weiß der Bürgermeister, seitdem er im Rathaus von besorgten Einwohnern angesprochen wurde. Spezielle Maßnahmen wurden von städtischer Seite zwar nicht ergriffen. „Ich hoffe aber, dass die Ereignisse die Polizei noch einmal für die Problematik sensibilisiert haben”, erklärt Bertram. Denn sonst droht Eschweiler - dank seiner hervorragenden Infrastruktur mit mehreren Autobahnanschlüssen - ganz schnell zum Paradies von Dieben und Räubern zu werden.

Auf die steigende Zahl von Wohnungseinbrüchen und Kraftfahrzeugdelikte in Eschweiler hat die Polizei bereits Anfang des Jahres reagiert - mit Erfolg: Dank verstärkter Präsenz und intensiven Kontrollen ist die Zahl der Diebstähle und Autodiebstähle in der Inde-stadt zurückgegangen.

Ein ähnliches Ergebnis wünscht sich Bertram nun auch für die Zahl der Überfälle.
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