Berger Preuß mit schweren Beinen ohne Chance

Von: ran
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Elegant: Doch zu selten setzten sich Akteure des SC Berger Preuß (Mitte) durch, um in die Zwischenrunde einzuziehen. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Die Messlatte für den SC Berger Preuß lag durchaus hoch, schließlich traf der A-Ligist in der Vorrundengruppe B des Blausteinsee-Cups von Rhenania Lohn auf die beiden Bezirksligamannschaften von Alemannia Mariadorf und Eintracht Verlautenheide.

Am Ende des Tages mussten die Verantwortlichen um den neuen Trainer Ralf Bougé erkennen, dass die Aufgabe zumindest zu diesem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung und angesichts zahlreicher fehlender Spieler (noch) unlösbar war: Gegen den neuformierten Landesliga-Absteiger aus Mariadorf kassierten die ebenfalls im Vergleich zur Vorsaison stark veränderten Berger Preußen eine 0:2-Niederlage. Das Duell mit dem letztjährigen Liga-Konkurrenten und Bezirksliga-Aufsteiger Eintracht Verlautenheide ging zum Abschluss des zweiten Turniertages mit 0:3 verloren.

Zwischen den Auftritten des Teams aus dem Eschweiler Süden sahen die Zuschauer im Stadion am Blausteinsee ein 1:1 zwischen Mariadorf und Verlautenheide, bei dem die stark aufspielende Eintracht den verdienten Ausgleich Sekunden vor dem Schlusspfiff erzielte und somit letztlich den Gruppensieg davontrug.

Mit bisher vier Trainingseinheiten in den Beinen stiegen die Berger Preußen in den Kampf um den Einzug in die Zwischenrunde beim 21. Blausteinsee-Cup ein, der mit der Partie gegen Mariadorf eröffnet wurde. Auch die Land-Alemannen hatten in den ersten Minuten spürbar Probleme, Spielrhythmus zu entwickeln. Preußen-Neuzugang Justin Dinse prüfte Alemannia Schlussmann Thomas Weitz per Kopfball. In der 13. Minute war dann auf der anderen Seite André Hochmuth zur Stelle, der nach einem Lattentreffer entschlossen nachsetzte und zur 1:0-Führung für Mariadorf traf. Durchschlagskraft nach vorne entwickelte der Berger Preuß wenig. Vier Minuten vor dem Abpfiff der 45-minütigen Begegnung fiel die Entscheidung: Die Berger Preußen machten hinten auf und liefen in einen Konter der Alemannen. Den ersten Schuss konnte Torwart Bastian Reuter noch abwehren, doch im Nachschuss hatte Lars Feuser wenig Mühe, auf 2:0 zu erhöhen.

Nach dem Remis zwischen Mariadorf und Verlautenheide im zweiten Spiel des Abends war klar, dass den Preußen nur ein Sieg über Verlautenheide den Weg in die Zwischenrunde ebnen würde. Doch der Neu-Bezirksligist, der bereits während seines ersten Auftritts spielerisch überzeugt hatte, übernahm das Kommando und hatte schon bald Erfolg. Ein schneller Angriff über die rechte Seite endete mit einer flachen Hereingabe, die Marvin Iskra nur noch über die Linie bugsieren musste. Mitte des Spiels folgte die beste Phase der Preußen mit einem Chancen-Triple: Zunächst wurde Paskal Reddig mit einem mustergültigen Pass in die Tiefe auf die Reise geschickt. Der Berger Preuß-Angreifer lief alleine auf das gegnerische Tor zu, setzte seinen Flachschuss jedoch links am Kasten vorbei. Unmittelbar darauf zwang Gerhard Kersten mit einem platzierten Kopfball-Aufsetzer Eintracht-Keeper Felix Hahnengress zu einer Glanzparade, bevor Adam Idriss Ouattara den Versuch eines Hebers zu hoch ansetzte. Die Hoffnungen des A-Ligisten erhielten dann aber in der 33. Minute den vorentscheidenden Dämpfer, als Leon Sommer eine präzise Flanke zum 2:0 für Verlautenheide verwertete. Zwei Minuten vor dem Abpfiff zeigte Schiedsrichter Tobias Mietke auf den Strafstoßpunkt. Serter Beslen traf aus elf Metern zum 3:0.

Montagabend endet die Vorrunde beim Blausteinsee-Cup. Ab 18.30 Uhr kämpfen in Gruppe D Vorjahresfinalist GFC Düren 99, der SC Kellersberg sowie Armada Euchen-Würselen um die letzten beiden Plätze in der Zwischenrunde.

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