Beim Weltgebetstag der Frauen standen die Bahamas im Mittelpunkt

Von: se
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In der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Hücheln trafen sich am Freitag Indestädterinnen aller Konfessionen, um gemeinsam den Weltgebetstag der Frauen zu feiern.

Eschweiler-Hücheln. Sonne, Strand und Meer. Wer an die Bahamas denkt, assoziiert damit bunte Farben und karibische Gelassenheit. Doch diese Trauminsel hat auch noch eine ganz andere Seite. Hohe Arbeitslosigkeit und Gewalt gegen Kinder und Frauen sind das, was die Touristen meist nicht zu sehen bekommen.

Um darauf aufmerksam zu machen, stand der Weltgebetstag der Frauen, der am Freitag stattfand, unter dem Motto: „Begreift ihr meine Liebe?“ und machte auf die Probleme der Insel aufmerksam. Vorbereitet wurde die Liturgie von christlichen Frauen der Bahamas. Auch in der Indestadt wurde am Freitag gebetet. So trafen sich Frauen aller Konfessionen zum gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Hücheln.

Dort fanden sie nicht nur einen bunt geschmückten Altarbereich vor. Auch sechs Stühle, auf denen Zettel mit den Worten „Armut“, „Häusliche Gewalt“, „Migrantin“, „Jugendliche Mutter“, HIV und Aids“ sowie „Brustkrebs“ standen, waren zu sehen. Auf diese Notlagen sollte nicht nur aufmerksam gemacht werden. Es sollten auch Perspektiven aufgezeigt werden. So wurde gefordert, dass Migranten willkommen sein und jugendliche Mütter begleitet werden sollen.

Zur Verdeutlichung trug auch die Lesung aus dem Johannesevangelium bei, in der Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht. Diese Szene wurde auch im Gottesdienst nachgespielt. Dahinter steckte folgende Botschaft: „Ein Diener ist nicht größer als sein Herr und ein Bote nicht größer als sein Auftraggeber.“ Dies zu beherzigen forderte Jesus nicht nur von seinen Jüngern. Auch die Gläubigen sollten danach leben.

Im kommenden Jahr kommt die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag aus Kuba. Dann wird das Motto lauten: „Receive Children, Receive me“.

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