Beim SV Germania läuft‘s wie gewohnt rund

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Das Konzept der Germania Dürwiß spricht alle Generationen an, mit dabei auch Clown Frank Schlösser.
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Ganz Dürwiß feierte mit. Diese jungen Leute feierten die Leichtathleten kräftig an und ließen ab und an eine La-Ola-Welle springen. Foto: I. Röhseler
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Abdelhadi El Hachimi (Förderkreis Schwerkranke Kinder, unten rechts) heißt der Gesamtsieger des Hauptlaufes. Er lief nach 31:12 Minuten über die Ziellinie. Foto: I. Röhseler
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50 Inline-Skater meisterten die Zehn-Kilometer-Strecke.
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Kostüme gehörten dazu bei den Wettkämpfen.
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Erste bei den Inline-Skatern wurde Claudia Maria Hennecken (SSC Köln) und den zweiten Platz sicherte sich Andreas Lichtenstein (VfR Brüggen).

Eschweiler. Sportliche Höchstleistungen und Partystimmung passen nicht zusammen? Und ob! Wenn im Norden Eschweilers die „10 Kilometer von Dürwiß“ anstehen, stehen Sportler und „Partykönige“ Schlange. Der internationale Volks- und Straßenlauf des SV Germania Dürwiß zieht alljährlich wahre Menschenmassen in den Ort.

Während sich die Hobbyläufer und Elitesportler für die verschiedenen Distanzen aufwärmen, machen es sich die Zuschauer in der gemütlichen Budenstadt des SV Germania Dürwiß bequem und lassen es sich bei Grillwürstchen, kühlen Getränken und bei fetziger Musik gut gehen. Gefeiert wird aber auch an der Strecke; allerorten haben die Menschen ihre Vorgärten und Garageneinfahrten in „Wasserstationen“ umfunktioniert und dekoriert und die Bierzeltgarnituren ausgepackt, um die sportlichen Leistungen mit Familie und Freunden hautnah zu erleben – und um die Läufer mit Flüssigkeit zu versorgen.

Fleißige Helfer

Rund 130 Helfer des rührigen Sportvereins unter dem Vorsitz von Udo Krüger verwandelten den Parkplatz an der Grünstraße in Dürwiß in eine bunte Budenstadt und postierten sich an den Strecken, um diese hochkarätige Veranstaltung wieder zum Erfolg zu führen. Zehn Helfer vom Deutschen Roten Kreuz und zwölf Helfer des Technischen Hilfswerks sorgten für Sicherheit. Mit Thomas Marquardt hatte Germania Dürwiß wieder einen Moderator engagiert, der – aus einigen Veranstaltungen als Sprecher und als aktiver Teilnehmer – die perfekte Mischung aus Information und Emotion vermittelte. Ein Mann, den man unmittelbar mit den 10 Kilometern von Dürwiß verbindet, ist Helmut Pesch. Das Urgestein des SV Germania Dürwiß sorgt seit der ersten Veranstaltung bis heute zu dafür, dass der Volkslauf reibungslos über die Piste gehen.

Simon Rolfes läuft mit

520 Athleten von insgesamt 1050 Teilnehmern versammelten sich alleine beim Hauptlauf über zehn Kilometer an der Startlinie, um in den fünf Runden rund um Dürwiß (über je zwei Kilometer) ihr Bestes zu geben. stellvertretend für den AWA-Geschäftsführer Ulrich Koch, der als Schirmherr der Veranstaltung fungierte, gab Michael Uhr (AWA-Öffentlichkeitsarbeit) den Startschuss. Unter ihnen Spitzensportler von nah und fern und auch Ex-Profifußballer Simon Rolfes mischte sich unter die Leichtathleten.

Die Favoriten

Für die 33. Auflage des Dauerbrenners hatten auch wieder Favoriten wie Abdelhadi El Hachimi (Förderkreis Schwerkranke Kinder e.V.) gemeldet. Er war es auch, der nach 31:12 Minuten über die Ziellinie lief; gefolgt von Sören Kah (TSV Schott Mainz) in 31:33 Minuten und von Jan Derksen (Aachener TG) in 32:28 Minuten. Der Streckenrekord blieb also auch in diesem Jahr unangetastet.

Der erste Dürwisser, nämlich Patrick Vonderhagen, kam an 18. Stelle mit 35:59 Minuten ins Ziel. Erste Eschweilerin war Petra Gebauer (46:46) vom Marathonclub Eschweiler. Älteste Teilnehmer waren Josef Krammer mit 88 Jahren und Ursula Vilvo mit 77 Jahren. Die stärkste Familie (mit sechs Teilnehmern) reiste aus Nideggen an, die Dürwisser Familien Wings und Mohr nahmen mit jeweils vier Personen am Hauptlauf teil.

Das Konzept des SV Germania Dürwiß spricht alle Generationen an. So waren am Nachmittag die sportlichen Leistungen der Bambini, Kinder und Schüler gefragt. Begleitet von Pipi Langstrumpf (Gabi Ellinghoven-Krüger) und Clown Frank Schlösser, lief es bei den Kleinen noch einmal so gut. Tolle Idee, die Kinder spielerisch für die Sportart zu motivieren!) Bei den Bambini zählten die Jüngsten – Lena Kratz und Paul Kolvenbach – gerade mal zwei Jahre.

Start für die Inliner (hier gingen rund 50 Athleten an den Start) war die Zehnthofstraße. Um Punkt 18 Uhr rollten die Inliner los. Fünf Runden á zwei Kilometer, die von der Zehnthofstraße über die Konrad-Adenauer-Straße, Martinstraße, Am Steinacker, Schillerstraße, Weisweiler Straße, Gasthausstraße über die Nagelschmiedstraße wieder zum Ziel führte.

Natürlich war auch Peters Borsdorff wieder dabei. Seit 21 Jahren ist der Dürener unermüdlich im Einsatz. Der ehemalige Marathonläufer sammelt Geld für kranke und behinderte Kinder. Bei einem Trainingslauf, so erzählte er, sei ihm der Gedanke gekommen, Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht. Insbesondere möchte er die Kinder unterstützen. Dazu gründete der Privatmann die Initiative „Running for Kids“. Als der Mann mit der Laufschuh-Spendendose am Samstag die 10 Kilometer von Dürwiß besuchte, kam er natürlich nicht mit leeren Händen.

Jeweils 500 Euro

Er überreichte jeweils 500 Euro an die Leiterinnen der Kindergärten Katharina Fey Kinzweiler und an Käthe Strobel Dürwiß. Peter Borsdorff verriet er auch den aktuellen Spendenstand von 1,4 Millionen Euro.

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