Eschweiler - Beim Stadtjugendring Ehrenamt im Mittelpunkt

Beim Stadtjugendring Ehrenamt im Mittelpunkt

Von: cheb
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Heinz-Peter Wiesen (links), der nach 21 Jahren einen Nachfolger sucht, und Bürgermeister Rudi Bertram eröffneten den Abend im ESG-Bistro. Foto: Christian Ebener

Eschweiler. „Wenn man schaut, wieviele im Ehrenamt tätig sind, da ist es Zeit jenen auch mal ‚Danke‘ zu sagen!“: Heinz-Peter Wiesen, Vorsitzender des Stadtjugendrings, brachte es auf den Punkt. Zum „Tag des Ehrenamts“ hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, ein Dankeschön an alle jugendlichen Ehrenamtler und Ehrenamtler in der Jugendarbeit weiterzugeben.

So wurden Einladungen an 230 Vereine aus ganz Eschweiler geschrieben und das ESG-Bistro in Bergrath platzte am Tag des Ehrenamts aus allen Nähten. Während draußen ein heißer Begrüßungstrunk auf alle Gäste wartete, wurde im Bistro schon fleißig das Buffet vorbereitet.

Sie sind überall

Währendessen blickte Wiesen auf das vergangene Jahr zurück und freute sich, dass die Indestadt weiter zuverlässig auf ihre Ehrenamtler vertrauen kann, die besonders im Jugendbereich so aktiv sind. Denn Ehrenamtler sind überall, dabei musste vom Bistro nur kurz herüber auf den Sportplatz der Bergrather Falken geblickt werden, wo parallel zur Veranstaltung noch fleißig trainiert wurde.

Eine sehr positive Entwicklung sah Wiesen auch beim „Tag des Karnevals“. Denn das beliebte Brauchtum strebt ebenfalls eine Verjüngung an. So waren das erste Mal auch alle Kinder-Standartenträger dabei – ein tolles Bild für den Vorsitzenden des Stadtjugendrings. Zudem soll bald im Karnevalskommitee eine Stelle geschaffen werden, die sich in besonderer Form um die Einbindung der Jugend in den Karneval kümmert und Erwachsenen- und Jugendkarneval näher zusammenrücken lassen soll.

Der Nachwuchs, der meist eher für die Auftritte am Anfang aller Veranstaltungen verantwortlich ist, soll so eine höhere Bedeutung erhalten. Natürlich auch mit der Hoffnung verbunden, dass die beliebteste Jahreszeit der Indestadt so noch bunter werden soll.

Besonders hervorzuheben war für auch Wiesen der Kinder- und Jugendtag im September, der wiedereinmal gezeigt hat, welches Potential in der Arbeit mit und von jungen Menschen eigentlich steckt. Ein Dank galt da natürlich auch der Stadt, die den Stadtjugendring nach Kräften unterstütze.

Gemeinsam begrüßten Wiesen und der erste Bürger der Stadt, Rudi Bertram, dann schließlich die zahlreichen Gäste und bedankten sich für die unglaublich wertvolle Arbeit, die jeder von ihnen in der Stadt leistet.

Bertram stellt klar, dass ohne sie das soziale Zusammenleben in Eschweiler kaum möglich wäre. Egal, ob im Sport, im Einsatz für die Ortsteile oder im sozialen Engagement – überall sei man auf Ehrenamtler angewiesen, die die Stadt einfach lebenswerter machen. 31 Millionen Ehrenamtler seien es in ganz Deutschland, die das „Sozialgefüge stärken“, so Bertram.

Großer Applaus

Darum gab es auch einen besonderen Appell, denn Heinz-Peter Wiesen sucht dringend einen Nachfolger für sein Amt (wir berichteten). Seit 21 Jahren ist er nun im Amt und bekam dafür auch einen großen Applaus.

Damit der Stadtjugendring verantwortungsvolle Aktionen wie diese stemmen kann, suche man jemanden, der mit ebensoviel Herzblut die Aufgaben von Wiesen übernimmt.

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