Eschweiler - Beim „Sponsored Walk” wird für die eigene Schule geschwitzt

Beim „Sponsored Walk” wird für die eigene Schule geschwitzt

Von: kaba
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Als gutes Beispiel laufen die
Als gutes Beispiel laufen die Lehrer voran: Christine Egerland hat ein Ziel - mindestens zehn Runden. Foto: Katja Bach

Eschweiler. Sie geben alles auf den Kilometern bis ins Ziel. Vor allem die Kleinen laufen bis zur Erschöpfung für ihre Schule. Natürlich wollen sie auch die meisten Kilometer „machen”. Der „Sponsored Walk” der Liebfrauenschule Eschweiler war ein voller Erfolg.

Zum ersten Mal wurde die Veranstaltung von der Schüler-Vertretung geplant und organisiert. Kein Wunder, dass SV-Lehrer Thomas Wurm und Schülersprecherin Julia Michels aufgeregt am Zwischenziel auf die ersten Schüler warten.

Am Dürwisser Freibad bauten sie einen der wichtigen Stempelstände, eine Musikanlage und eine Getränkestätion auf. Dann galt es abzuwarten, ob der sorgfältig geplante „Sponsored Walk” auch reibungslos ablaufen würde. Die Sorgen waren unberechtigt. Bereits nach 45 Minuten trafen die ersten Schüler der Unterstufe ein. Erschöpft, aber glücklich ließen es sich die ersten nicht nehmen, auch noch eine der Runden um das Schwimmbad zu laufen, bevor es an die wohlverdiente Frühstückspause ging.

Nach und nach trafen dann alle Fünft-, Sechst-, und Siebtklässler ein. Diese waren nämlich als erste gemeinsam mit ihren Lehrern um 9 Uhr an der Schule gestartet und liefen die vier Kilometer bis nach Dürwiß. Auf der Strecke gab es immer wieder Posten, an denen die Schüler und auch die Lehrer einen Stempel erhielten, der bezeugen sollte, dass sie auch tatsächlich den kompletten offiziellen Weg gelaufen waren. In Dürwiß angekommen, durfte dann jeder so viele Runden laufen, wie er wollte und konnte. Die Motivation: Für jeden gelaufenen Kilometer erhalten die Schüler einen gewissen Betrag von ihren Sponsoren, die sie in den vorangegangenen Wochen selbst gesucht haben. Darunter natürlich Eltern, Großeltern und Freunde, aber auch so manch eine Eschweiler Firma beteiligte sich am Lauf.

„Das Geld wird später der Schule zugute kommen”, erklärt Thomas Wurm von der SV. Schülersprecherin Julia Michels verrät: „Wir wollen zum Beispiel neue Möbel anschaffen, damit man seine Freistunden auch gut in der Schule verbringen kann.” Nach den Sommerferien wurde nämlich die sogenannte „Empore” abgebaut, auf der sich vor allem die Oberstufe regelmäßig aufhielt.

Aber nicht nur diese Aussichten sind Ansporn zur körperlichen Aktivität, von der Schule wurde nämlich zudem ein Preis ausglobt. „Die Klasse und Stufe, die die meisten Kilometer läuft, erhält einen Wandertag und 100 Euro für die Klassenkasse”, verkündet Wurm.

Nach dem, was man an diesem Morgen erlebte, werden das sicherlich Rekordstrecken sein, denn es gab innerhalb der Klassen bereits vorher große Ankündigungen, wie viele Runden (von einem Kilometer) man zusätzlich zur Grundstrecke von acht Kilometern laufen wollte.

Persönliche Ziele

„Mein persönliches Ziel liegt bei zehn Runden, aber meine Schüler sind weitaus ehrgeiziger”, erklärt die Klassenlehrerin der 7c, Christine Egerland. „Eine meiner Schülerinnen hat sich 30 Runden vorgenommen!” Das grenzt schon fast an eine Marathonstrecke. Aber auch die „Kleinen” waren gut in Form, denn schon in den vergangenen Wochen trainierten sie im Sportunterricht für das Ereignis. So steigerte Sportlehrer Winfried Brinkhues die Kondition seiner Sechstklässer in kleinen Schritten: „Wir sind zuerst einige Runden gelaufen, dann 5 Minuten am Stück, schließlich 10 und so weiter. Zum Schluss konnten die meisten bereits 20 Minuten durchjoggen.”

Aber auch ein „Sponsored Walk” muss einmal ein Ende finden. Die 5., 6. und 7. Klassen traten ab 12 Uhr den Rückweg an. Auch weil die Jüngeren ihre Kondition noch nicht richtig einschätzen können, „und immerhin müssen sie ja auch noch den Rückweg schaffen”, weiß Petra Schmitz, Klassenlehrerin einer 5. Klasse.

Für die anderen Klassen und die Oberstufe war eigentlich um 15 Uhr Schluss, die letzten trudelten jedoch erst gegen 15.15 Uhr ein. So ein „Sponsored Walk” weckt eben doch den Ehrgeiz, das Gemeinschaftsgefühl und vor allem den Sportgeist. Bleibt zu hoffen, dass auch der Erlös zur Zufriedenheit der Schüler ausfällt.
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