Eschweiler - Beim Schulfest am Patternhof bekommen Pauker feste Klatsche

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Beim Schulfest am Patternhof bekommen Pauker feste Klatsche

Von: kaba
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Auf den ersten Blick ganz leic
Auf den ersten Blick ganz leicht, aber wenn man dann eine Zahl aufschreiben soll, vielleicht doch nicht mehr so einfach. Das Erbsenzählen in der Klasse 5a brachte große Freude. Foto: Katja Bach

Eschweiler. Als das Schulfest der Realschule Patternhof am Samstag buchstäblich ins Wasser fiel, verlegten die Schülerinnen und Schüler ihre Stände kurzerhand ins Gebäude und ließen die Sonne mit ihrer guten Laune eben drinnen scheinen.

Alle Klassen und ihre Klassenlehrer hatten sich für diesen Tag des Schulfestes etwas Besonderes einfallen lassen und setzten es fabelhaft um. Für die Besucher gab es sehr viel zu entdecken, zu kaufen, anzusehen und mitzumachen: Einen „Kunstmarkt”, bei dem die Schülerinnen und Schüler Bilder und Basteleien verkauften, die während des Unterrichts entstanden waren, einen Flohmarkt in der Klasse 6b und ein buntes Angebot an selbst gefilzten Blumensteckern wie auch genähten Kissen aus dem Textilunterricht.

Ein Highlight für die Realschüler selbst war wohl das Dosenwerfen in der Klasse 5b, denn hier wurden nicht nur einfache Dosen vom Tisch geschleudert. Jede der Blechbüchsen war mit einem Lehrerportrait beklebt, und selbst die Direktorin Michaela Silbernagel musste dran glauben. Diese Variante des Spiels fand zumindest auf Schülerseite großen Anklang.

Auch das Angebot in der Sporthalle wurde von vielen angenommen. Aufgrund des schlechten Wetters verlegten die Klassen 9e und 6d ihre Aktivitäten nämlich nach drinnen und bauten einen Sportparcour auf. Ein Teil der Halle blieb für das Bobbycarrennen frei und im anderen waren ein Trampolin, die Sprossenwand und eine umgedrehte Bank zum Balancieren vorbereitet. Außerdem konnte man sich auf Matten im Jonglieren, mit Hula-Hup-Reifen und im Handstand üben.

„Wir wollten ein motorisches Angebot machen und das ist jetzt unsere Alternative zu den draußen geplanten Aktivitäten.”, berichtet Jens Fischer, Lehrer der 6d. Zusammen mit seinem Kollegen Jochen Morschel, Lehrer der 9e, gab er natürlich mit seinen Schülern Tipps, Hilfestellungen und Anregungen.

Eine Etage höher war ebenso großer Andrang und eine Schlange auf dem Flur, die unbedingt in das großartige Gruselkabinett, den sogenannten „Horrorraum”, wollte. Neben diesen Attraktionen gab es natürlich zur Stärkung auch einige Essensstände. „Wir haben sehr darauf geachtet, dass diese Angebote nicht die Überhand nehmen und vor allem, dass sie unser Motto der gesunden Ernährung berücksichtigen”, berichtete Schulleiterin Michaela Silbernagel. So gab es beim Grillen draußen unterm Vordach neben Fleisch und Salat auch gegrillte Kartoffel. Die Cocktails waren aus Fruchtsäften und wer Lust auf etwas Süßes hatte, konnte sich einen Fruchtbecher kaufen.

Besondere Mühe gab sich die 5a, die sich nicht nur auf ein Angebot konzentrierte, sondern gleich mehrere Dinge organisierte. Beim Schminken, Kickerspielen oder Gestalten von Buttons war immer etwas los und wer Hunger bekam, konnte die selbstgebrannten Mandeln kosten. Klassenlehrerin Franziska Stelzer hatte sich sogar die Zeit genommen, ein ganzes Glas Stück für Stück mit Erbsen zu füllen, damit diese am Schulfest gezählt werden konnten. Einige Jungs aus der Klasse nahmen den ganzen Tag über Schätzungen an. Natürlich gab es für die richtige Schätzung und auch für viele, die sehr nah dran waren, zahlreiche Preise.

Preise gab es auch bei der großen Tombola, die die Klasse 9d zusammen mit H. Schneider organisierte. Bis kurz vor 17 Uhr konnte jeder Lose kaufen. Großer Anreiz dafür waren unter anderem die drei spektakulären Hauptgewinne: eine Mofa-Führerschein-Ausbildung, 100 Euro und eine Tagesfahrt nach Paris.

Natürlich gab es an diesem Tag auch noch musikalische Einlagen. Ab 15 Uhr sang in der Aula, in der auch die Cafeteria stattfand, der Schulchor unter der Leitung von Gabriele Wall. Außerdem traten der Instrumentalkurs von Monika Hartung und die Schulband mit Alfred Büsken auf.

„Das Schönste an diesem Fest ist die Gemeinschaft, wenn alle zusammen feiern, sich gegenseitig helfen und mitmachen”, findet Michaela Silbernagel. Die Schulleiterin ist stolz auf die Gemeinschaft an ihrer Schule und sagt, Veranstaltungen wie das Schulfest seien besonders wichtig. Denn: „Zum gemeinsamen Arbeiten gehört auch das gemeinsame Feiern. Das stärkt nachhaltig das Zusammengehörigkeitsgefühl”. Der Erlös dieses gemeinsamen Arbeitens und Feierns wird zusammengetragen und kommt der Schule und den Schülern in Form neuer Anschaffungen zu Gute.

Bereits nach einigen Stunden vermerkte man eine positive Bilanz trotz des Regens, was alle erfreute. Die meiste Freude hatten aber die Schüler, die spürten, dass ihre Ideen und Angebote , die sie so sorgsam vorbereitet hatten, bei den Besuchern ankamen. Und so wird das Schulfest noch lange in Erinnerung bleiben und vielleicht noch das eine oder andere Mal Schulhofgespräch sein.
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