Beim Abischerz singt sogar der Schulleiter lautstark mit

Von: Sonja Essers
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Besonders beliebt war die Abizeitung. Mit der Ausgabe hatten sich die Abiturienten besonders viel Mühe gegeben. Beim Abischerz Donnerstag Vormittag gingen die Exemplare genauso gut weg wie die Würstchen, die die Absolventen an ihre Mitschüler verkauften. Foto: Sonja Essers
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Beim Titel „An Tagen wie diesen“ wurde Sängerin Carlotta (rechts) nicht nur von Stufenleiter Christoph Berg (links) lautstark unterstützt. Auch Schulleiter Winfried Grunewald griff Donnerstag mutig zum Mikrofon.

Eschweiler. Am Ende konnten die Abiturienten des Städtischen Gymnasiums dann doch noch ihre Ehre retten. Beim Abischerz, der Donnerstag Vormittag in der Mensa der Schule stattfand, traten die Schüler in drei verschiedenen Spielen gegen ihre Lehrer an. Das Ergebnis am Ende lautete 2:1 für den Nachwuchs.

Doch zurück zum Anfang. Bevor die Gewinner feststanden und der Unterricht in der fünften Stunde weitergehen konnte, hatten die Abiturienten ihre Mitschüler in die Mensa gebeten. Eigentlich sollte die Veranstaltung auf dem Schulhof des Nebengebäudes an der Preyerstraße stattfinden, erst Donnerstagmorgen entschied sich der Abschlussjahrgang allerdings dazu, die Feier, aufgrund des schlechten Wetters, nach drinnen zu verlegen, wie Pia Wenn, eine der sieben Stufensprecher, mitteilte.

Lehrer werden zu Rockstars

Das schlechte Wetter machte den Abiturienten allerdings wenig aus. Zwar konnte die Hüpfburg nicht genutzt werden, dafür empfingen die neusten Chart-Hits die Schüler in der Mensa. Zu Beginn des kleinen Programms trat eine Band, bestehend aus den Abiturienten Carlotta (Gesang), Robin (Schlagzeug), Tim (Keyboard) und Max (Gitarre), auf. Diese hatte sich kurzfristig für diesen Tag formiert. Mit Titeln wie „Raise your glass“ und „Just like a pill“ heizten sie ihren Mitschülern so richtig ein.

Besondere Highlights: Beim Titel „An Tagen wie diesen“ wurde die Formation gesanglich von Stufenleiter Christoph Berg und Schulleiter Winfried Grunewald unterstützt. Nicht nur die Schüler waren von der Leistung der Pauker begeistert. Auch die Abiturienten feuerten ihre Lehrer fleißig an. Kurzerhand entschied sich dann auch der zweite Stufenleiter, Bernd Dahmen, dazu ein Lied zum Besten zu geben. Seine Wahl fiel auf „Westerland“ von den Ärzten.

Doch nicht nur die Musik kam bei den Mitschülern richtig gut an. Auch die Abizeitung, mit der sich der Jahrgang besonders viel Mühe gegeben hatte, war heiß begehrt. Die druckfrischen Exemplare gingen an diesem Morgen mindestens genauso gut weg wie die Würstchen, die die Abiturienten an ihre hungrigen Mitschüler brachten.

Das Motto der Absolventen, die nach zwölf Jahren ihre Schullaufbahn beendeten, lautete übrigens „Ability 2015. Wir gehen, weil wir´s können.“ Diesem Motto blieben sie auch während der verschiedenen Spiele treu. In der ersten, von insgesamt drei Runden, hieß es: Begriffe pantomimisch darstellen. Die Schüler in der Mensa mussten Wörter wie Tanne, Dieb, Gummibärchen, Uhr und Flughafen erraten. Die Lehrer setzten sich bei diesem Spiel allerdings ganz knapp durch.

Ausgleich in der zweiten Runde

Das ließen die Jugendlichen natürlich nicht auf sich sitzen. In der zweiten Runde legten sie kräftig nach. Nun forderten die Moderatoren David und Stefan Wörter zu erläutern ohne den Begriff zu nennen. Schüler und Lehrer mussten Wörter wie Abiturjahrgang, Schlagzeug, Rucksack, Ohrringe und Laugenstange innerhalb einer Minute erklären. Gar keine leichte Aufgabe. Doch die Schüler setzten sich schließlich durch und konnten sie zum 1:1 ausgleichen.

Die Entscheidung sollte also im letzten Spiel fallen. Die Schüler rückten näher an die Bühne, denn nun wurde es noch einmal richtig spannend. Abiturient Pascal trat gegen Lehrer René Hahn an. Beide mussten so lange wie möglich einen Basketball zwischen ihren Füßen balancieren. Wie würden sich die beiden schlagen? Zunächst sah es so aus, als würden die Lehrer gewinnen. Hahn legte die stolze Zeit von 3:57 Minuten vor. Konnten die Abiturienten das toppen? Na klar. Nach über vier Minuten hatte Pascal es endlich geschafft. Damit stand es am Schluss 2:1 für die Abiturienten, die sich damit von ihren Mitschülern verabschiedeten

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