Bei jecken Tön‘ ist auch der Prinz dabei

Von: se
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An Weiberfastnacht geht die Veranstaltung des Jecke-Tön-Projekts in die 17. Runde. Vorgestellt wurde das Plakat am Mittwochabend. Foto: Essers

Eschweiler. Das Jecke-Tön‘-Projekt (JTP) geht in die nächste Runde. Bereits zum 17. Mal erwartet die Besucher an Weiberfastnacht vor der Sparkassen-Geschäftsstelle an der Marienstraße ein Programm mit fünf Eschweiler Mundartbands und jede Menge Eischwiele Tön‘.

Die Idee zu dieser Veranstaltung stammte ursprünglich von Matthias Junk, Mitglied der Mundartgruppe Inde-Singers. Junk meinte damals: „So etwas zu veranstalten, wäre doch eine tolle Sache.“ Gesagt, getan.

Christian Leuchter, der Frontmann der Formation, fackelte nicht lange und leitete die Veranstaltung, die mittlerweile genauso wenig aus der „Eischwiele Fastelovend“ wegzudenken ist wie Prinz und Zeremonienmeister, in die Wege.

JTP als unendliche Geschichte

Zur Plakatvorstellung am Mittwochabend begrüßte Geschäftsstellenleiter Lothar Müller nicht nur die Vertreter der Eschweiler Mundartbands Inde-Singers, Kröetsch, De Fröngde, Puddelrüh und Stabelsjeck, sondern auch Seine Tollität Prinz Thomas I., dessen Zeremonienmeister Harald, der als Mitglied der Kröetsch seit dem Beginn der JTP-Veranstaltungen mit von der Partie ist, sowie ihr Gefolge.

„Die Zahl 17 spricht eigentlich für sich“, meinte Müller und fügte hinzu: „Ich würde mir wünschen, dass JTP zu einer unendlichen Geschichte wird.“

Schließlich sei diese Veranstaltung einzigartig, da sie von Eschweilern für Eschweiler gemacht werde. Besonders das Motto des Prinzengespannes, „Mer sin en Famillich“, würde zu JTP passen. Schließlich seien auch die Eschweiler Mundartgruppen zu einer großen „Famillich“ geworden.

Auch Christian Leuchter, der im vergangenen Jahr als Narrenherrscher über die Jecken in der Inde­stadt regierte, freute sich über den hohen Besuch an diesem Abend. Es sei toll, dass auch in diesem Jahr wieder ein JTP-Mitglied im Prinzengespann vertreten sei.

„Wir freuen uns, dass wir durch dich wieder in der Champions League der Eischwiele Fastelovend mitspielen dürfen. Du bist ein wunderbares Aushängeschild für JTP“, sprach er Harald Weiland an.

Natürlich richtete auch Prinz Thomas I. einige Worte an die Anwesenden. Vor allem dankte er den Bands und Verantwortlichen dafür, dass die Veranstaltung sich auch nach 17 Jahren noch so großer Beliebtheit erfreut. „Dieser Zusammenhalt, diese Freundschaft – das ist einmalig in unserer Stadt“, meinte der Narrenherrscher.

Ab 11.11 Uhr werden sich die Formationen an Weiberfastnacht auf der Bühne die Mikrofone in die Hand geben. Die Reihenfolge ist natürlich, wie in jedem Jahr, streng geheim.

Am Mittwochabend verrieten die Mitglieder der fünf Bands allerdings, welches Programm die Besucher erwarten wird.

Die Inde-Singers werden ihren neuen Sessions-Titel „Ohne dich ist alles doof“ präsentieren, mit dem sie momentan durch die Säle der Indestadt ziehen. Die Band Puddelrüh hat zwar keinen neuen eigenen Hit, jedoch wollen sie die Jecken an Weiberfastnacht mit einem A-cappella-Titel begeistern.

Auch De Fröngde haben einen ihrer Hits („Du häs su schöne Auge“) in diesem Jahr noch einmal so richtig „aufgepimpt“. Die Mitglieder der Band Stabelsjeck gehen mit einem neuen Programm, bestehend aus Cover-Stücken, an den Start und auch die Kröetsch werden dabei sein.

Sie begleiten ihr Prinzengespann bei dessen Titeln „Mir sin en Famillich“ und „Janz ejal“ und werden danach noch einige ihrer bekannten Hits zum Besten geben. „Es wird natürlich gar nicht so einfach sein, Hucky zu ersetzen“, war sich Mitglied Günter Secker am Mittwochabend sicher.

Auch in diesem Jahr ist Glas an der Marienstraße verboten. „Es soll alles friedlich ablaufen“, begründet Müller diese Entscheidung, die sich in den vergangenen Jahren bereits bewährte. Die Bewirtung übernimmt Michael Esser. Bei ihm und seinem Team können die Jecken Getränke in Pappbechern und Essen erwerben.

Nicht nur die Mundartbands, sondern auch Müller freute sich auf die bevorstehende Veranstaltung. „Ich bin wirklich stolz auf das JTP-Projekt“, meinte er, bevor man sich gemeinsam mit dem Prinzentross mit einem Süppchen stärkte.

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