Bei der UWG stimmen die Zahlen

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Der Vorstand der UWG (von link
Der Vorstand der UWG (von links): Inge Wiese, Heidi Bömeke, Reiner Packbier, Peter Schubert, Wilfried Winkler, Herbert Thevis, Ilona Meyers, Manfred Waltermann, Barbara Olbrich und Christian Olbrich. Foto: privat

Eschweiler. Mit bewährtem Team und unter Vorsitz von Manfred Waltermann geht die UWG in die Zukunft. Bei der Mitgliederversammlung in der Gaststätte Tannenbergstube ließ Waltermann kein gutes Haar an der aktuellen roten Mehrheit im Rathaus.

In seinem Jahresrückblick sprach Waltermann von „verheerender Schuldenpolitik” in den vergangenen zwölf Jahren. „Da die Ratsmehrheiten dies dennoch wider Auflagen und Vernunft zur parteilichen Imagepflege praktiziert haben, werden jährlich zwischen zehn und zwölf Millionen Euro Schuldung angehäuft”, so der UWG-Kommunalpolitiker. in den Jahren 2011 bis 2013 betrage der Schuldenberg sogar 55 Millionen Euro.

Die seit Jahren praktizierte schleppende und fehlende Information über die tatsächliche Finanzsituation der Stadt in Verbindung mit der Verabschiedung nicht genehmigungsfähiger Jahresetats lasse für die nächsten Jahre eine Situation erwarten, die in der Wirtschaft mit dem Begriff „Pleite” bezeichnet werde. Waltermann konstatiert: „Das noch vorhandene städtische Vermögen wird weitgehend aufgebraucht sein, wenn nicht ein Wunder geschieht.”

Die UWG habe seit Beginn ihrer Ratstätigkeit 1994, so Waltermann, vor dieser Entwicklung gewarnt und sehe sich heute leider bestätigt. Bei den diesjährigen Etatverhandlungen sei ein Appell der UWG auf Einrichtung einer kommunalen Sparkommission zwar von allen Ratsmitgliedern unterstützt worden, jedoch mit der Bürgermeistermehrheit von der SPD abgelehnt worden. „Offensichtlich ist also kein notwendiges Umdenken in der Ausgabenpolitik zu erwarten, obwohl Eschweiler über ein hohes Steueraufkommen verfügt”, zog Manfred Waltermann ein Fazit seiner Ausführungen.

Die Finanzen der UWG stehen wesentlich besser als die der Stadt dar und werden positiv bewertet, wie die Kassenprüfer dem Schatzmeister Wilfried Winkler wiederum bestätigten. Nach der Entlastung des scheidenden Vorstandes führte die unter Leitung von Walter Rauchenberger vorgenommene „Suche” nach einem Vorsitzenden schnell zu einem Ergebnis: die Wiederwahl von Manfred Waltermann. Dieser hatte dann auch keine Mühe, für die von ihm gewünschte Vorstandsmannschaft eindeutige Mehrheiten zu finden.

In der abschließenden Diskussionsrunde wurde noch einmal durch den Vorsitzenden betont, dass die UWG bei der Landtagswahl im Mai nicht zur Wahl stehe, weil sie als Verein kommunalpolitisch engagierter Bürger eben bewusst keine Partei sei.

Schließlich werden die „Unabhängigen” ab Mai ihre Internetpräsentation, die „leider eine Zeit lang im Argen lag”, aktivieren und nach einer grundsätzlichen Überarbeitung für die Eschweiler Bürger mit einer Vielzahl von aktuellen und interessanten Informationen versehen.

Der Vorstand der „Unabhängigen”

Der Vorstand der UWG: Manfred Waltermann (Vorsitzender), Barbara Olbrich (Stell. Vorsitzende), Peter Schubert (Geschäftsführer), Ilona Meyers (Stellv. Geschäftsführerin), Wilfried Winkler (Schatzmeister), Inge Wiese (Stell. Schatzmeisterin), Christian Olbrich (Öffentlichkeitsarbeit), Heidi Bömeke (Stellv. Öffentlichkeitsarbeit).

Als Beisitzer komplettieren Herbert Thevis, Reiner Packbier und der UWG-Fraktionsvorsitzende Erich Spies den Vorstand der „Unabhängigen”.
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