Kingshähle - Bei den Ulker Damen in der Kinzweiler Festhalle

Bei den Ulker Damen in der Kinzweiler Festhalle

Von: zsa
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Mit der Juniorengarde präsentierte sich auf der Mädchensitzung auch der Nachwuchs der KG Ulk Hehlrath. Foto: Sandra Ziemons

Kingshähle. Freude und Trauer lagen am Freitagabend in der Festhalle Kinzweiler nah beieinander: Mit einem tollen Programm feierten die Damengruppe der KG Ulk Hehlrath und ihre Damenpräsidentin Alexandra Sommer mit den Hehlrather Närrinnen eine gelungene Mädchensitzung – vorerst zum letzten Mal.

Nachdem die Uniformierten in Begleitung des Spielmannszugs Hehlrath auf die Bühne eingezogen waren, räumte Alexandra Sommer zunächst mit einem Gerücht auf: Die Damengruppe löst sich nicht auf. Aufgrund begrenzter finanzieller Mittel sei es zukünftig nicht mehr möglich, ein hochwertiges Programm wie bisher auf die Beine zu stellen.

Alexandra Sommer konnte der „neuen“ Form der letzten Mädchensitzung ohne Elferrat sogar etwas Positives abgewinnen: „Ich kann mich frei bewegen, ich kann laufen, ich kann springen.“ Sich flink bewegen konnte auch das neue Kindertanzmariechen Emily Gauer, die einen flotten Tanz präsentierte. Die Jugendgarde sowie die Juniorengarde der KG Ulk Hehlrath wirbelten ebenfalls gekonnt über das Parkett und zeigten sich von ihrer besten Seite.

Im Schönheitssalon hatte die „Breijmuhl vam Bersch“ Stephanie Büscher so ihre Probleme. Dort habe man sie nach einem zweistündigen Kostenvoranschlag abgelehnt mit der Begründung: „Wir sind ein Schönheitssalon und kein Enthauptungsinstitut.“ Zum Abschied ihrer Büttenrede sang sie „Auf Wiedersehen“ für die Frauengruppe der Ulk Hehlrath.

Als die ersten Abschiedstränen geflossen waren, kam das Duo „Nightlive13“ gerade richtig. Mit selbstumgeschriebenen Schlagertiteln wie dem Lied „Magdalena“ heiterten Steven Alan und sein Cousin Chris die Damen schnell wieder auf. Der Besuch von Prinz René I. und seinem Zeremonienmeister Daniel tat anschließend sein Übriges und schon war die Stimmung im Saal an ihrem vorläufigen Höhepunkt angekommen.

Mit Thomas Lammertz alias „Luciano aus Palermo“ wurde es dann wieder komisch. Als italienischer Bauarbeiter in Deutschland erzählte „Luciano“ reimend und mit Akzent von seinen Erfahrungen. Beispielsweise sei ihm einmal der Wasserschlauch aus der Hand gerutscht und sein Kollege freute sich: „Es regnet, jetzt gibt es Schlechtwetter-Geld.“

Wahrer Augenschmaus

Nach dieser Attacke auf die Lachmuskeln folgte mit dem Auftritt der Husarentanzgruppe der KG Ulk Hehlrath und der KG Garderegiment Weiß-Rot mit der Großen Garde und der Marketenderin der Ulk Hehlrath, Tamara Siegers, ein wahrer Augenschmaus. Dem stand auch die Darbietung der „Höppe Kroetsch“ in nichts nach. Das Tanzkorps der KG Lätitia Blaue Funken Weisweiler präsentierte dem Publikum Akrobatik vom Feinsten.

Als Wirt „Hermann“ bediente Alexandra Sommer anschließend im „Aschermittwoch for one“ das alte Mariechen Josefine, gespielt von Narrengarde-Mitglied Juppi Küpper, in ihrer Stammkneipe. Die Kameraden des Mariechens, Willi Jansen (ehemaliger Wirt in Hehlrath), Robert Mostert (ehemaliger Kommandant der KG Ulk Hehlrath), Heinz Maaßen (ehemaliger Präsident der KG Ulk) sowie Kurt Conzen (ehemaliger Tubaspieler) waren leider schon verstorben und wurden daher nach der „gleichen Prozedur wie jedes Jahr“ vom Wirt ersetzt.

Nach reichlich Alkohol hüpften beide über einen schlafenden Clown, gespielt von Sigrid Schiffer. Eine Zugabe musste Alexandra Sommer dem begeisterten Publikum verwehren: „Das waren alles echte Getränke, wenn ich das noch mal mache, bin ich voll.“

Für den krönenden Abschluss der gelungenen letzten Mädchensitzung der KG Ulk Hehlrath sorgten das Männerballett „De Männer 09“ mit einem Mafiosi-Knasti-Tanz und „De Halunke“ mit kölschen Karnevalshits. Als Zugabe spielte die Band allerdings ausnahmsweise ein Lied einer Düsseldorfer Band: Mit „An Tagen wie diesen“ verabschiedete sich gleichzeitig auch die Damengruppe der KG Ulk Hehlrath von ihrem jubelnden Publikum.

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