Beethovens Sonate gelingt auch ohne Notenlesen

Von: jlm
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Der Oberstufenchor „Chorrect“ lieferte unter der Leitung von Professor Michael Hoppe auf dem Schulkonzert ein Highlight des Abends. Foto: Julia Meuser

Eschweiler. „Heute Abend haben wir eine ganze Reihe von Stars und Talenten erlebt“, lobte Bert Schopen, Schulleiter der Bischöflichen Liebfrauenschule, der auch Musik studiert hat. Auch die Musiklehrer Michael Hoppe und Ralf Repohl, der durch das Programm führte, fanden nur lobende Worte für die kleinen und großen Musiker, die in der Aula beim Schülerkonzert mit dem Thema „Rising star“ ihr Können bewiesen.

Der 6er-Chor unter der Leitung von Ralf Repohl eröffnete den Abend mit „Vom selben Stern“ von Ich & Ich und „Count on me“ von Bruno Mars. Julius Kaesmacher (EF) spielte schließlich am Klavier das „Cembalo Concerto in d-Moll 1. Satz“ von Johann Sebastian Bach. „In diesem Jahr wird er Sie von den Socken hauen“, versprach Ralf Repohl stolz und sollte Recht behalten.

Im Anschluss bewies Laura Thülen an der Violine, begleitet von Michael Hoppe am Klavier, ihr Können mit dem „Concerto Nr. 2 in G-Dur“ von Seitz. Franziska Schüller (Klasse 7a) interpretierte Gabriel Faurés „Pavane“ an der Querflöte und begeisterte ebenfalls ihre Zuhörer. Auch Katharina Groh (Violine) und Rita Stolbnikova (Klavier) aus der Q2 ernteten für ihre Darbietung von Felix Mendelssohn-Bartholdys „Konzert von Violine und Orchester e-Moll“ schallenden Applaus.

Moritz Menzel (Q2) spielte schließlich die „Klaviersonate in Cis-Dur 1. Satz“, besser bekannt als Mondscheinsonate, komponiert von Ludwig von Beethoven im Jahre 1801. Nach seinem Auftritt erntete er neben tosendem Applaus vor allem ungläubige und erstaunte Blicke, da er zuvor seinen Zuhörern noch erklärt hatte, er könne keine Noten lesen.

David Peters aus der Klasse 6e bewies Talent und Rhythmusgefühl am Schlagzeug mit dem selbstkomponierten Stück „David’s Developement“. Im Januar hatte er sich mit dieser Darbietung bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ bereits den 1. Platz gesichert. Ole Pontzen spielte im Anschluss auf seiner Gitarre „Greensleeves“, ein englisches Volkslied aus dem 16. Jahrhundert, und wurde dabei von Ralf Repohl am Klavier begleitet.

Ein Highlight des Konzertes war Charlotte Janosas Interpretation von Queens „Bohemian Rhapsody“ aus dem Jahre 1975 als Klavierfassung, neu arrangiert von Felix Janosa. Marvin Moers (Gesang) und Anja Hilgers am Klavier brachten dann mit „Great balls of fire“ (1957) von Jerry Lee Lewis ein wenig Rock’n Roll in die Aula, bevor das Programm dann von dem Oberstufenchor „Chorrect“ unter der Leitung von Professor Michael Hoppe fortgesetzt wurde.

Sie interpretierten „She’s the one“ von Robbie Williams, „Juli oder Jetzt ist Sommer?“ von der Kölner Acapella-Formation Wise Guys, „Alles nur geklaut“ (1993) von den Prinzen sowie „Someone like you“ von der britischen Songwriterin Adele.

Erst Lounge, dann Dancefloor

Marvin Moers (Gesang), Max Esser (Gitarre) und Niklas Schuster (Schlagzeug) performten Ed Sheerans „Thinking out loud“ sowie „House of the rising sun“. Bernd Schmitz, der an diesem Abend für die Technik verantwortlich war und im „Klangworkshop“ Musiker, Ensembles und Bands coacht, bot mit Max Esser an der Gitarre eine Eigenkomposition unter dem Namen „Bossa Lounge & Club“ dar, die als Lounge-Musik startete, sich jedoch zu einem Dancefloorstück entwickelte. Der Musikkurs der Q2 von Ines Pieper-Janosa rundete den Abend mit Ray Charles‘ „Unchain my heart“ ab.

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