Eschweiler - Baugebiet „hochgradig kontraproduktiv”

Baugebiet „hochgradig kontraproduktiv”

Von: jrd
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Braucht Dürwiß noch ein Neubaugebiet? Angesichts vieler unvermarkteter Grundstücke am „Verkeskopf II” spricht sich die CDU-Fraktion klar dagegen aus (v.l. Thomas Graff, Pia Dondorf, Rudi E. Lennartz, Wolfgang Peters, Wolfram Stolz, Bernd Schmitz). Foto: Jessica Deringer

Eschweiler. „Hochgradig kontraproduktiv und nicht im Sinne des Erfinders”: Die Eschweiler CDU spricht sich klar gegen ein weiteres Neubaugebiet in Dürwiß aus. Ein solches will allerdings die Mehrheit im Stadtrat: Gegen die Stimmen der CDU hat der Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss im vergangenen Monat die Aufstellung des Bebauungsplanes 105, „Südlich Rodelberg”, beschlossen.

Am südlichen Rand von Dürwiß können laut Plan acht Einfamilienhäuser entstehen. Um zu verdeutlichen, wieso sie dies ablehnt, traf sich die CDU-Fraktion am Dürwisser Neubaugebiet „Verkeskopf II”, wo immer noch vor allem die großen unbebauten Grasflächen ins Auge stechen.

„Dürwiß hat noch zu viele Baugebiete, die nicht vermarktet sind”, sagt Fraktionsvorsitzender Bernd Schmitz. Nach seiner Recherche sind allein am „Verkeskopf II” noch 46 Grundstücke nicht verkauft. Diese befinden sich seit 2008 wieder im Besitz der Stadt, die sie aufgrund eines Vertrages habe zurückkaufen müssen.

Angesichts der schwierigen Finanzlage, die nicht zuletzt durch den hohen Rückkaufpreis sowie die Zinsbelastung zustande komme, sieht die CDU ein weiteres Neubaugebiet als zu große Belastung für die Stadt.

Zum anderen spricht sich die CDU für eine gleichmäßige Baulandverteilung in allen Stadtteilen aus, die durch ein weiteres Neubaugebiet in Dürwiß nicht mehr gewährleistet sei.

Zur Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung ist die Planung in der Zeit vom 12. April bis 26. April im Rathaus öffentlich ausgelegt. Dort kann sich also jeder sein eigenes Bild machen.
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