Bauarbeiten in Hastenrath: Nur das Wetter kann sie noch stoppen

Von: Sonja Essers
Letzte Aktualisierung:
14429348.jpg
An der Kreisstraße 6 (Hastenrather Straße/Albertstraße) zwischen Donnerberg und dem Ortseingang Hastenrath wird momentan die Fahrbahndecke erneuert. Die Bauarbeiter vor Ort haben eine Menge zu tun. Eine Umleitung ist eingerichtet. Foto: Sonja Essers
14429350.jpg
An der Kreisstraße 6 (Hastenrather Straße/Albertstraße) zwischen Donnerberg und dem Ortseingang Hastenrath wird momentan die Fahrbahndecke erneuert. Die Bauarbeiter vor Ort haben eine Menge zu tun. Eine Umleitung ist eingerichtet. Foto: Sonja Essers
14429419.jpg
An der Kreisstraße 6 (Hastenrather Straße/Albertstraße) zwischen Donnerberg und dem Ortseingang Hastenrath wird momentan die Fahrbahndecke erneuert. Die Bauarbeiter vor Ort haben eine Menge zu tun. Eine Umleitung ist eingerichtet. Foto: Sonja Essers

Eschweiler/Stolberg. Fräsen, stemmen, schaufeln: An der Kreisstraße 6 (K6) zwischen Eschweiler und Stolberg haben die Bauarbeiter in diesen Tagen eine Menge zu tun. Der Grund: Auf der Straße zwischen dem Donnerberg und dem Ortseingang Hastenrath wird derzeit die Fahrbahn erneuert. Eine Maßnahme, die in Zukunft vor allem zwei Dinge gewährleisten soll: Ruhe und Sicherheit.

Dafür soll ein lärmmindernder Asphalt sorgen, der in der kommenden Woche aufgetragen wird. Bevor es allerdings soweit ist, haben Asphaltpolier Christoph Moitroux und seine Kollegen noch allerhand zu tun. Zwar kommen sie mit den Arbeiten bisher gut voran, jedoch machen ihnen die kalten Temperaturen immer mal wieder einen Strich durch die Planung. Doch das Ende der fast 600.000 Euro teueren Baustelle ist in Sicht. Doch von vorne.

Bereits Ende 2016 wurde auf dem Straßenstück ein neuer Radweg von rund 2,8 Kilometern fertiggestellt. Warum der Rad- und Fußweg zwischen den beiden Orten sanierungsbedürftig war, erklärte Uwe Zink, Bau- und Umweltdezernent der Städteregion Aachen, vor dem Umbau: Da die Pflastersteine, die dort vorher gelegen haben, einen enormen Unterhaltungsaufwand bedeuten, habe man sich entschieden, die Fahrbahn des Radweges zu asphaltieren. Das sei auch bei Radfahrern sehr beliebt. Schließlich bildeten asphaltierte Strecken nicht so schnell Fahrrillen und seien deshalb sicherer, wusste Ralf Oswald, Radverkehrsbeauftragter der Städteregion, zu berichten.

Nicht breit genug

Seit Anfang der Osterferien wird nun die Fahrbahndecke saniert. Was das bedeutet? Ganz einfach: Das alte Material wird zunächst abgefräst, dann wird neuer Asphalt aufgetragen. Dazu wird die Straße für einige Tage voll gesperrt werden müssen. Denn: Für eine halbseitige Sperrung ist die Straße nicht breit genug.

Am Anfang der kommenden Woche soll es dann soweit sein. Dann wollen Christoph Moitroux und seine Kollegen – Mittwochmittag waren insgesamt neun Arbeiter vor Ort – mit dem Asphaltieren loslegen. „Dann geht auch der Schulbusverkehr wieder los. Aber das sollte kein Problem werden“, meint der Asphaltpolier.

Und wie werden die Anwohner darauf reagieren? Ob die Vollsperrung der Straße während dieser Maßnahme auf Verständnis stößt? Christoph Moitroux macht sich diesbezüglich keine großen Sorgen. „Eine vernünftige Absprache zwischen uns und den Anwohnern ist das A und O. Wenn wir den Anwohnern Zettel in die Briefkästen schmeißen würden, auf denen steht, dass wir asphaltieren und aufgrund des Wetters klappt das dann doch nicht, sind sie zu Recht sauer“, sagt Moitroux.

Probleme habe man an dieser Baustelle bisher noch nicht gehabt, sagt er und wird prompt von einer Anwohnerin angesprochen. Sie möchte von dem Asphaltpolier wissen, ob sie am Nachmittag mit dem Auto ihre Tochter abholen könne. „Das ist kein Problem“, teilt Moitroux der sichtlich erleichterten Dame mit, die daraufhin wieder im Haus verschwindet.

Die Baukosten für die Sanierung der Straße betragen übrigens rund 570.000 Euro, davon zahlt das Land Nordrhein-Westfalen etwa 330.000 Euro. Für die Instandsetzung der Straßendecke sind noch einmal 274.000 Euro fällig.

Christoph Moitroux rechnet damit, dass die Arbeiten bald schon beendet werden können. Die Städteregion hatte den 28. April als Stichtag genannt. Ob man dieses Datum einhalten könne, liege vor allem am Wetter. Ist es nämlich zu kalt kann das vor allem beim Asphaltieren zu Problemen führen. „Dann erstarrt der Asphalt und man kann ihn nicht mehr bearbeiten“, schildert Moitroux eine mögliche Folge.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert