Eschweiler-Pumpe-Stich - Barbara-Fest der Pfarre genießt Petrus' Segen

Barbara-Fest der Pfarre genießt Petrus' Segen

Von: mah
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Das Barbarafest lockte zu geselligen Stunden bei Speis und Trank und natürlich Spiel. Foto: Manuel Hauck

Eschweiler-Pumpe-Stich. Petrus‘ Segen hatte am Wochenende das Barbara-Fest, das in gleichnamiger Pfarre in Pumpe-Stich an zwei Tagen gefeiert wurde. Sorgten Regengüsse am Samstagmorgen noch für Sorgenfalten, verbrachten die Besucher bei überwiegend trockenem Wetter und Sonnenschein gesellige Stunden.

Eine Märtyrerin war die Heilige Barbara, die der Pfarre in Pumpe Stich ihrem Namen gibt. Nach der Legende sperrte ihr heidnischer Vater sie immer aus Argwohn in den Turm seines Hauses ein, wenn er als Kaufmann unterwegs war. Das schützte Barbara jedoch nicht davor, dass sie durch ihren Lehrer zum christlichen Glauben fand.

In Todesangst vor dem unerbittlichen Zorn ihres Vaters floh Barbara und konnte sich lange Zeit verstecken, ehe sie von Hirten verraten und schließlich von ihrem Vater enthauptet wurde. Dass der Stadtteil Pumpe-Stich als Pfarre den Namen St. Barbara trägt, rührt daher, dass das Viertel als ehemaliges Bergwerks-Areal Barbara als Schutzpatronin verehrte. Die Heilige Barbara fand nämlich auf ihrer Flucht Schutz in einer Felsspalte, ähnlich wie die Bergmänner das Glück in den Bergen und den Weg zu wertvollen Erzen suchten.

Verbunden mit der Schutzpatronin wurde das Pfarrfest in Pumpe-Stich am Samstag mit einer Heiligen Messe begangen. Anschließend fand auch in diesem Jahr ein besonderes Treffen statt, denn die ehemaligen Pfadfinder, die schon vor mehreren Jahrzehnten ihren Dienst erfüllten, trafen sich erneut am Samstagabend, um gemeinsam zu musizieren. So wurden mit Akkordeon und Gitarre Volkslieder angestimmt, aber auch die Weinlaube sorgte für einen kurzweiligen Abend auf dem Gelände des Kindergartens St. Barbara.

Angeknüpft wurde an diesen bereits am Sonntagvormittag. Andreas und Monika Lutter, die sich für die Organisation hauptverantwortlich zeigten, blickten bereits bei den Planungen im Vorhinein auf eine stolze Zahl an Helfern.

80 Freiwillige waren über zwei Tage im Einsatz, um sowohl für das leibliche Wohl der Besucher, aber auch für den Spaß bei den Kleinen zu sorgen. Ein besonderes Lob sprach Lutter dem ortsansässigen Karnevalsverein, der Narrenzunft, aus, der durchweg für die Bewirtung sorgte.

Aktiv werden konnten die Kinder bei den verschiedenen Angeboten. Zunächst gewährte das Gelände des Kindergartens an sich ausreichend Platz zum Toben, aber auch Entenangeln, Dosenwerfen und Co. waren eine willkommene Beschäftigung.

Zur Mittagsstunde präsentierte sich der Pfarre angeschlossene Kindergarten. Unter dem Motto „Regenbogen“ präsentierten die Kinder und ihre Betreuer einen Tanz mit bunten Tüchern und wurden anschließend mit Applaus und einer Erfrischung am Getränkewagen belohnt. Bis in die Abendstunden und – da waren sich die Macher einig – zum Glück mit trockenen Füßen verbrachte die Pfarre ihr Barbarafest mit abschließender Verlosung.

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