Bahnübergang Talstraße: Die wildesten Blumenkübel in der Stadt

Von: Friedhelm Ebbecke-Bückendorf
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Seit fünf Jahren geht das nun schon so: Die Bepflanzung der Blumenkübel am Bahnübergang Talstraße wird nicht erneuert, die Blumenkübel sind in marodem Zustand. Foto: Friedhlem Ebbecke-Bückendorf

Eschweiler. Seit fünf Jahren gammeln sie vor sich hin, die Blumenkübel am Bahnübergang Langwahn/Talstraße. Und fast genau so lange schon versucht ein Eschweiler Bürger, die Stadt zu bewegen, die Kübel entweder zu beseitigen oder das wild wuchernde Unkraut zumindest mal zu schneiden. Bislang vergeblich.

Die Bepflanzung der Blumenkübel wurde seit Jahren nicht erneuert. Ursprünglich dort eingepflanzte Bäumchen sind verdorrt, wurden aber nie beseitigt. Das in den Kästen wuchernde Unkraut wird nie abgeschnitten. Zwei der sieben Kästen sind so marode, dass sie teilweise in sich zusammenbrechen.

Ursprünglich standen die Pflanztröge auf der gegenüberliegenden Straßenseite, vor einer Gastwirtschaft. Auf die Ostseite der Röthgener Straße wurden sie versetzt, um dort den Fußgängerbereich von den Fahrbahnen zu trennen. Provisorisch, weil an dieser Stelle ja eigentlich ein Verkehrskreisel gebaut werden sollte.

Darauf wies auch der Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling (SPD) hin, der vor drei Jahren, im Juni 2013, dem Beschwerde führenden Bürger Hans-Joachim Kuhl antwortete: „Der Zustand der Blumenkübel, da bin ich ganz Ihrer Meinung, ist alles andere als schön. Nach meiner Kenntnis werden diese im Rahmen der Maßnahme Kreisverkehr komplett ersetzt.“

Nach Ansicht von Kuhl sind die Kästen nicht nur hässlich, sondern für Radfahrer auch gefährlich, weil sichtbehindernd. Der bislang provisorisch angelegte Radweg führt zwischen zwei der Kästen hindurch.

Den vor Jahren geplanten Verkehrskreisel gibt es bis heute nicht und es wird ihn voraussichtlich auch nie geben. Die Planung wurde geändert. Die Straßenkreuzung soll nun klassisch ausgebaut werden, mit durchgehendem Radweg an der östlichen Straßenseite. Die Blumenkübel sollten deshalb schon seit langer Zeit beseitigt sein.

„Wie, die sind noch nicht weg?“ wunderte sich Eschweilers Baudezernent Hermann Gödde. Er will das jetzt an das zuständige Amt weitergeben.

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