Eschweiler - Bagger und Bauarbeiter prägen das Eschweiler Stadtbild

Bagger und Bauarbeiter prägen das Eschweiler Stadtbild

Von: Patrick Nowicki
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Bürgermeister und Kommunalpolitiker müssen in diesen Monaten häufiger zum Spaten greifen, wie am Donnerstag beim Start des Kita-Baus in Dürwiß. Foto: Patrick Nowicki
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In Ost schreitet die Errichtung des Baumarktes voran: Die Anbindung an die Dürener Straße ist schon klar erkennbar. Foto: Patrick Nowicki
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Zwischen Landesstraße 11 und dem RWE-Ausbildungszentrum soll ein weiteres Areal des Industrie- und Gewerbeparks entstehen. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. In den nächsten Monaten nehmen die Verantwortlichen der Stadtverwaltung häufiger symbolisch den Spaten in die Hand. Am Donnerstag schaufelten Bürgermeister Rudi Bertram und der Technische Beigeordnete Hermann Gödde in Dürwiß, wo auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule ein viergruppiger Kindergarten entsteht, der von der Awo ab September des kommenden Jahres betrieben werden soll.

Der lange angekündigte Kita-Bau soll nicht der letzte in diesem Jahr sein: Auch am Grünen Weg soll es noch in diesem Jahr losgehen. Der Bedarf an Kita-Plätzen wächst – entgegen vieler Prognosen in Eschweiler.

Viel entsteht derweil im Osten Eschweilers, wo an jeder Ecke gebaggert wird. Das „Neue Zentrum“ in Weisweiler mit Seniorenresidenz, Praxen, Café und Supermarkt ist auf dem Weg. Im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss am kommenden Donnerstag wird noch darüber abgestimmt, wohin der Spielplatz, der sich zuvor an der Lindenallee befunden hat und dem Neubau weichen musste, wechselt. So sollen die Spielgeräte, die derzeit bei den Wirtschaftsbetrieben Eschweiler lagern, auf eine Wiese neben der Weisweiler Festhalle gestellt werden.

Am Ortsrand Weisweilers und Eschweiler-Osts wächst der neue Baumarkt an der Dürener Straße mit einer Gesamtverkaufsfläche von über 10.000 Quadratmetern. Die Arbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Lynen-Kabelwerks gehen in die Endphase. Neben der Halle und den Parkplätzen wird dort bald ein 25 Meter hoher Werbepylon in den Himmel ragen.

Im Dezember soll die Neueröffnung stattfinden. Dies hat auch Konsequenzen für das Gewerbegebiet Königsbenden, wenige hundert Meter weiter stadteinwärts. Der dortige Baumarkt wird nach dem Umzug geschlossen. Was mit dem Gebäude passiert, ist noch offen. Die Kommunalpolitiker und die Stadtverwaltung beugen eine nicht gewünschten Nutzung vor, indem der Bebauungsplan angepasst wird.

Auch der Industrie- und Gewerbepark boomt. Vor wenigen Wochen fand dort das Richtfest eines großen Kühllogistikzentrums statt, am Donnerstag stellen die Mitglieder des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses die Weichen für eine Erweiterung des Gewerbeparks zwischen Dürwiß und Weisweiler. Das geplante Gebiet schließt die Lücke zwischen den bereits bestehenden und bebauten Grundstücken des IGP, der Autobahn 4, der Landesstraße 11 und den Ausbildungswerkstätten von RWE in Weisweiler.

Das Areal umfasst insgesamt 22,7 Hektar, was etwa der Fläche von 32 Fußballfeldern entspricht. Die Industriebetriebe sollen über die Dürwisser Straße und die Stichstraße östlich des Areals erschlossen werden. Etwa 187 Hektar stehen als Gewerbefläche dort zur Verfügung, wenn man Grünflächen, Regenrückhaltebecken und Straßen abgezogen hat. Mit der nun zu beschließenden Offenlage wird der nächste Verfahrensschritt eingeläutet.

Zurück zum Spatenstich in Dürwiß: 70 Kinder sollen ab September des kommenden Jahres in der „Villa Regenbogen“ untergebracht werden können. Drei Gruppen sind für Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren ausgelegt, eine Gruppe nimmt bis zu Dreijährige auf. Der eingeschossige Bau beherbergt eine Nutzfläche von etwa 850 Quadratmetern.

Bewegungskindergarten

Als ausgewiesener Bewegungskindergarten gibt die Awo auch pädagogisch schon das Ziel vor. Spiel in Bewegung soll also im Mittelpunkt der Arbeit dort stehen. Der breite Flur und der großzügige Mehrzweckraum sowie das große Außengelände bieten dafür gute Voraussetzungen, wie auch der Architekt Wolfgang Kleicker betonte. Bei der Wahl der Baustoffe habe man auf hochwertigere Materialien gesetzt. Der Kostenrahmen von 2,5 Millionen Euro für den Bau darf jedoch nicht überschritten werden – dies machte Bürgermeister Rudi Bertram deutlich.

Rechnet man nun noch die Baugebiete wie die „Neuen Höfe“ in Dürwiß und das Areal an der Ackerstraße in Kinzweiler hinzu, kann man zu dem Schluss kommen: In Eschweiler bewegt sich einiges in diesen Monaten.

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